Rotes Kreuz gibt Ankunft eines internationalen medizinischen Teams im Gazastreifen bekannt

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat mitgeteilt, dass ein internationales medizinisches Team in den Gazastreifen eingereist ist, der unter schwerem israelischen Beschuss und einer Blockade steht. Es wurde zudem berichtet, dass sechs der Lastwagen, die an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Gaza übergeben wurden, Wasser, Lebensmittel und Medikamente enthielten.

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In einer schriftlichen Erklärung des Roten Kreuzes hieß es: "Ein medizinisches Team des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, bestehend aus 10 Experten für Notfall-Kriegschirurgie und durch Waffen verursachte (Umwelt-)Kontamination, hat den Gazastreifen erreicht."

In der Erklärung wurde festgehalten, dass sechs der zehn Lastwagen mit humanitärer und medizinischer Hilfe, die heute über den Grenzübergang Rafah eingetroffen sind, an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Gaza übergeben wurden.

ANZAHL DER HILFS-LKWS IN DER REGION AUF 84 GESTIEGEN

Wael Abu Mohsen, Direktor des Pressebüros am Grenzübergang Rafah, erklärte gegenüber einem AA-Korrespondenten, dass ein ausländisches medizinisches Team, bestehend aus 10 Ärzten aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Dänemark und der Schweiz, in den Gazastreifen eingereist sei.

Abu Mohsen teilte mit, dass die sechs an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Gaza übergebenen Lastwagen Wasser, Lebensmittel und Medikamente enthielten.

Der Palästinensische Rote Halbmond hatte heute in einer Erklärung bekannt gegeben, dass zehn Lastwagen mit humanitärer Hilfe über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen gelangt seien, von denen sechs an das Komitee vom Roten Kreuz übergeben wurden. Der Palästinensische Rote Halbmond betonte, dass die Einfuhr von Treibstoff weiterhin nicht gestattet sei, und teilte mit, dass die Gesamtzahl der in der Region eingetroffenen Hilfs-Lkw nun 84 betrage.

Es wird darauf hingewiesen, dass die seit dem 7. Oktober in den Gazastreifen gelangten Hilfsgüter angesichts der intensiven Bombardierungen und der Blockade durch Israel lediglich einen "Tropfen auf den heißen Stein" darstellen.