Rotes Kreuz: Krankenhausumgebungen sind voller Menschen

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine große Besorgnis über die Gefahren geäußert, denen Zivilisten bei ihrer Flucht in den Süden des Gazastreifens ausgesetzt sind.

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In einer schriftlichen Erklärung des IKRK wurde festgehalten, dass die Teams und Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung zahlreiche Telefonate mit Menschen geführt haben, die ihre Familien suchen und um Hilfe bitten.

In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wird, dass sich im Gazastreifen 100.000 Menschen befinden, denen es an lebensnotwendigen Gütern wie Reinigungsmitteln, Wasser, Nahrung und Unterkünften mangelt, heißt es: "Die Lage im Gazastreifen steuert mit hoher Geschwindigkeit auf eine humanitäre Katastrophe zu."

Bezüglich der südlichen Region, in die die Menschen geschickt werden sollen, wurde mitgeteilt: "Der südliche Teil des Gazastreifens verfügt nicht über die notwendige Ausstattung, um die Bedürfnisse der vielen Menschen zu decken, die dort ohne jeglichen Besitz außer der Kleidung am Leib ankommen, und die Menge der eingehenden humanitären Hilfe ist völlig unzureichend."

"DER ZUGANG HUMANITÄRER HILFE IST EINE NOTWENDIGKEIT"

Das IKRK rief in seiner Erklärung dazu auf, die Zivilbevölkerung im Gazastreifen, die unter Belagerung steht – unabhängig davon, ob sie bleiben möchte oder versucht zu fliehen –, zu schützen und den ungehinderten und regelmäßigen Zugang humanitärer Hilfe sicherzustellen.

In der Erklärung, in der daran erinnert wurde, dass die Umgebung der Krankenhäuser voller Menschen sei, wurde darauf aufmerksam gemacht, dass sich in diesen Gebieten, in denen Angriffe stattfinden, die am stärksten gefährdeten Gruppen befinden, darunter Kranke, Verletzte, Kinder, Säuglinge und medizinisches Personal.

William Schomburg, Leiter der IKRK-Delegation in Gaza, betonte in seiner Stellungnahme: "Die Menschen berichten uns, dass sie Angst haben, ihre Haustüren zu öffnen, da sie Tag und Nacht mit dem Tod konfrontiert sind. Sie bitten uns um Hilfe und darum, sie an einen sicheren Ort zu bringen."