Rückt Netanjahu vom Waffenstillstandsabkommen ab? Behauptung: „Wartet auf Treffen mit Trump“
Es wird behauptet, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu seine Entscheidung über die Entsendung einer Delegation für Verhandlungen mit der Hamas erst nach einem Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump treffen werde.
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Die Verhandlungen über die zweite Phase des Waffenstillstands- und Geiselaustauschabkommens zwischen der Hamas und Israel sollten in Katar stattfinden. Netanjahu, der nach Washington reiste, um sich mit US-Präsident Donald Trump zu treffen, hat die Entsendung der Delegation verschoben. In seinen ersten Äußerungen in den USA erklärte Netanjahu, dass sie die Landkarte des Nahen Ostens neu gestalten würden. Es wird erwartet, dass die Entscheidung über die Entsendung der Delegation nach dem Treffen zwischen Netanjahu und Trump getroffen wird.
Es wurde berichtet, dass Netanjahu das Treffen mit Trump abwarte, um dessen Haltung zur zweiten Phase des Abkommens zu erfahren und um zu klären, ob eine Einigung erzielt werden könne.
Wie das israelische Nachrichtenportal Walla berichtet, gaben nicht namentlich genannte Quellen an, dass Netanjahu die Entscheidung über die Entsendung der Delegation erst nach seinem Gespräch mit Trump treffen werde.
Eine der Quellen behauptete, dass die Verhandlungen der zweiten Phase, in denen es um die Verwaltung des Gazastreifens und das vollständige Ende des Krieges gehen soll, sich stark von der ersten Phase unterscheiden würden.
Es war vorgesehen, dass Israel am Montag, dem 16. Tag des Abkommens, eine Delegation nach Katar entsendet, um die Gespräche der zweiten Phase zu beginnen.
Netanjahu, der an diesem Morgen (2. Februar) in die USA reiste, hatte auf die Frage zu den Waffenstillstandsverhandlungen geantwortet, dass sie „die Landkarte des Nahen Ostens neu gestalten“ würden und er „glaube, dass Trump an seiner Seite stehen werde“.
TREFFEN IN LETZTER MINUTE ABGESAGT
Die israelische Presse hatte berichtet, dass Premierminister Benjamin Netanjahu ein Treffen zur Entsendung einer Verhandlungsdelegation nach Katar geplant habe, um die Geiselaustauschgespräche mit der Hamas fortzusetzen, und dass dieses Treffen in letzter Minute abgesagt worden sei.
Der israelische Fernsehsender Kanal 12 hatte gemeldet, dass Netanjahu erwäge, anstelle des Direktors des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, den Minister für strategische Angelegenheiten, Ron Dermer, an die Spitze der Verhandlungsdelegation zu berufen, die nach Katar entsandt werden soll.
Netanjahu, der in die USA flog, um sich mit US-Präsident Trump zu treffen, erklärte, er werde morgen in Washington mit Trumps Nahost-Sondergesandten Steve Witkoff über die zweite Phase des Abkommens sprechen und damit die Verhandlungen der zweiten Phase einleiten, die laut Abkommen am 16. Tag hätten beginnen sollen.
Netanjahu merkte an, dass Witkoff anschließend mit Vertretern der anderen Vermittlerstaaten, Katar und Ägypten, zusammentreffen werde.