Rücktritte in Griechenland wegen Rotem Meer

In Griechenland sollen 17 Besatzungsmitglieder der Fregatte, die an der Operation Prosperity Guardian im Roten Meer teilnehmen sollte, zurückgetreten sein.

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Berichten griechischer Medien zufolge sind 17 Besatzungsmitglieder der Fregatte "YDRA", die im Roten Meer gegen die Huthi-Rebellen eingesetzt werden sollte, zurückgetreten.

In einer Erklärung des "Spartakos-Netzwerks", das die Rechte von Soldaten in Griechenland vertritt, wurde festgehalten, dass die Regierung sich auf die Seite Israels gestellt habe und die Soldaten zurückgetreten seien, da sie erkannt hätten, dass sie auf eine Himmelfahrtskommando geschickt würden.

PROTEST GEGEN GEFÄHRLICHE MISSION

In der Erklärung hieß es: "Die Huthi-Rebellen, die Schiffe angreifen, welche Israel in seinem Völkermordkrieg gegen das palästinensische Volk unterstützen, setzen bewaffnete unbemannte Luftfahrzeuge ein, denen kein Kriegsschiff standhalten kann."

In einer von der Fraktion der Neuen Linken im Parlament veröffentlichten Erklärung wurde zum Ausdruck gebracht, dass diese Rücktritte ein Protest gegen die Arbeits- und Lohnbedingungen bei einer gefährlichen Mission seien.

In der Erklärung wurde die Regierung aufgefordert: "Wir rufen die Regierung dazu auf, unser Land und das Personal der Marine nicht in eine Operation in einem Kriegsgebiet zu verwickeln, die insbesondere nicht unter der Schirmherrschaft internationaler Organisationen oder der Europäischen Union steht."