Rückzieher des ugandischen Generals nach dreisten Drohungen gegen die Türkei: Beiträge gelöscht

Der Kommandeur der ugandischen Verteidigungskräfte, Muhoozi Kainerugaba, der mit dreisten Forderungen und Drohungen gegen die Türkei für Aufsehen sorgte, machte kurz darauf einen Rückzieher und löschte den Großteil seiner Nachrichten.

12punto

Die bemerkenswerten Äußerungen des Kommandeurs der ugandischen Verteidigungskräfte, Muhoozi Kainerugaba, gegenüber der Türkei sorgten in den sozialen Medien für Aufsehen. In Beiträgen auf der Plattform X forderte Kainerugaba von der Türkei eine Milliarde Dollar und ging sogar so weit, die Entsendung der „schönsten Frau der Türkei“ an ihn zu verlangen.

BEITRÄGE GELÖSCHT

Kainerugaba, der der Türkei eine einmonatige Frist zur Erfüllung seiner Forderungen gesetzt hatte, löschte später den Großteil der betreffenden Beiträge. Seit seinem letzten Beitrag, in dem er behauptete, sein Land verlassen zu haben, um nach Israel zu reisen, gab es seit Stunden keine neue Stellungnahme mehr von ihm.

WIRD ALS „TWITTER-GENERAL“ BEZEICHNET

Kainerugaba äußerte zudem den Wunsch, 100.000 Soldaten nach Israel zu schicken, um bei einem möglichen Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Er behauptete außerdem, eine Streitmacht von 500.000 Soldaten bereitstellen zu können, die den Iran „verschlingen“ könne. Es ist bekannt, dass die ugandischen Streitkräfte derzeit etwa 45.000 Soldaten umfassen und das Verteidigungsbudget bei rund einer Milliarde Dollar liegt.

Kainerugaba, der häufig durch seine ungewöhnlichen Äußerungen in den sozialen Medien auffällt, wird in der Öffentlichkeit als „Twitter-General“ bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, dass Kainerugaba, der Sohn des ugandischen Präsidenten Yoweri Museveni, seit langem als Nachfolger für die Führung des Landes aufgebaut wird.

SCHON FRÜHER FÜR AUFSEHEN GESORGT

Kainerugaba hatte bereits 2022 mit Äußerungen über die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für Aufsehen gesorgt. Er gab an, der italienischen Regierungschefin einen Heiratsantrag gemacht zu haben, für den er 100 Kühe als Brautpreis zahlen wollte. Er bezeichnete Meloni als „furchtlos“ und drohte damit, Rom zu besetzen, falls sein Angebot nicht angenommen werde.