Rumänien lässt nach Drohnenaktivitäten an der ukrainischen Grenze F-16-Kampfjets aufsteigen

Das rumänische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass zwei F-16-Kampfjets aufgrund von Luftzielen in der Nähe des Hafens Ismajil gestartet wurden.

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Das rumänische Verteidigungsministerium teilte mit, dass zwei F-16-Kampfjets aufgestiegen seien, nachdem in der Nacht Luftziele in der Nähe der ukrainischen Grenze von Radarsystemen erfasst wurden.

Laut der Erklärung des Ministeriums identifizierten die Radare fünf Luftziele in der Nähe des ukrainischen Hafens Ismajil am Ufer der Donau. Daraufhin wurden die Kampfjets zur Sicherung des rumänischen Luftraums eingesetzt.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass eine der Drohnen in den rumänischen Luftraum eingedrungen sei und nach etwa 10 Minuten wieder in Richtung Ukraine weitergeflogen sei. Aufgrund der Aktivitäten in den Wohngebieten nahe der Stadt Tulcea wurde in der Region für mehrere Stunden Alarmstufe Rot ausgerufen.

Die rumänischen Behörden gaben an, dass die Kampfjets nicht gegen die Drohne im Luftraum eingegriffen hätten. Nachdem die Drohnen auf die ukrainische Seite zurückgekehrt waren, seien Explosionsgeräusche vernommen worden.

Ersten Untersuchungen in Rumänien zufolge wurden keine Schäden festgestellt. Es wurde erklärt, dass das NATO-Mitgliedsland die Luftraumverletzungen und die Entwicklungen entlang der Grenzlinie weiterhin genau beobachte.

Das russische Verteidigungsministerium gab hingegen in einer morgendlichen Erklärung bekannt, dass Angriffe auf die Häfen Ismajil und Reni durchgeführt wurden, die nach russischer Darstellung von der ukrainischen Armee genutzt würden.