Russische Kriegsreporterin stirbt nach Tritt auf eine Mine: Als 'im Dienst gefallen' gemeldet
Die russische Kriegsreporterin Anna Prokofieva ist in der Region Belgorod an der russisch-ukrainischen Grenze durch eine Mine ums Leben gekommen. Prokofieva galt als kremlnahe Journalistin. Russland macht die Ukraine für den Tod der für staatliche Medien tätigen Reporterin verantwortlich.
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Die für den Fernsehsender Channel One tätige Anna Prokofieva ist bei einer Explosion in der Region Belgorod ums Leben gekommen. Bei dem Vorfall nahe dem Dorf Demidovka an der russisch-ukrainischen Grenze wurde zudem der Kameramann Dmitry Volkov schwer verletzt.
Der staatliche Fernsehsender Channel One gab bekannt, dass die verstorbene Reporterin 'im Dienst gefallen' sei. In der offiziellen Erklärung wurde behauptet, der Sprengsatz sei von ukrainischen Soldaten platziert worden.
Die 35-jährige Prokofieva arbeitete zuvor für RT, bevor sie als Kriegsreporterin für Channel One tätig wurde. Die Journalistin, die für ihre Berichterstattung von der Front bekannt war, hatte in sozialen Medien durch Fotos in Militäruniform für Aufmerksamkeit gesorgt.
Seit Beginn des Krieges sind auf beiden Seiten zahlreiche Medienmitarbeiter ums Leben gekommen. Internationale Presseorganisationen fordern weiterhin die Gewährleistung der Sicherheit von Journalisten in Konfliktgebieten.
Die Region Belgorod ist weiterhin Ziel von Luft- und Artillerieangriffen der ukrainischen Armee. Prokofievas Tod löste in russischen Medienkreisen ein breites Echo aus. Kremlnahe Publikationsorgane veröffentlichten Berichte, in denen die Arbeit der Reporterin gewürdigt wurde.