Russischer Journalist bei ukrainischem Angriff auf Saporischschja getötet
Die russische Zeitung Iswestija gab bekannt, dass der russische Kriegsberichterstatter Semjon Jeremin gestern bei einem ukrainischen Angriff auf Saporischschja ums Leben gekommen ist.
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Die in Russland täglich erscheinende Zeitung Iswestija teilte mit, dass der 42-jährige Kriegsberichterstatter Semjon Jeremin während eines Besuchs bei einer russischen Einheit in der Region Saporischschja, die Russland während des Krieges annektiert hat, auf dem Rückweg getötet wurde. Er sei infolge eines Angriffs durch eine unbemannte Drohne (UAV) ums Leben gekommen.
In dem Bericht hieß es:„Der Iswestija-Kriegsberichterstatter Semjon Jeremin wurde am 19. April bei einem Angriff ukrainischer Drohnen in Saporischschja getötet, wohin er für Dreharbeiten gereist war.“ Dies wurde so formuliert.
„WIR SIND GEGEN DIE TÖTUNG VON JOURNALISTEN“
Der stellvertretende Sprecher der Vereinten Nationen, Farhan Haq, erklärte gegenüber russischen Medien: „Wir sind gegen die Tötung von Journalisten. Alle derartigen Vorfälle müssen umfassend untersucht werden.“
Von ukrainischer Seite gab es bisher keine Stellungnahme; der russische Journalist war seit Beginn der russischen Angriffe auf die Ukraine im Februar 2022 in der Kriegszone tätig.
Nach Angaben des in den USA ansässigen Komitees zum Schutz von Journalisten wurden bei den russischen Angriffen bisher mindestens 15 Journalisten getötet.