Russland, China und Iran führen gemeinsames Seemanöver durch: Sechs Länder entsenden Beobachter
Russische, chinesische und iranische Marineschiffe führen diese Woche ein gemeinsames Manöver im Golf von Oman und im Arabischen Meer durch.
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12PUNTO AUSLANDSREDAKTION
Das Manöver „Maritimer Sicherheitsgürtel“ findet vom 12. bis 15. März statt und umfasst Schiffe sowie Flugzeuge der drei Länder. Abgesandte der Streitkräfte aus Aserbaidschan, Indien, Kasachstan, Oman, Pakistan und Südafrika werden als Beobachter an der Übung teilnehmen.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte am Montag: „Der praktische Teil des Manövers findet in den Gewässern des Arabischen Meeres statt, insbesondere im Golf von Oman. Das Hauptziel der Manöver ist die Gewährleistung der Sicherheit wirtschaftlicher Aktivitäten auf See.“
An den Übungen nehmen von russischer Seite zwei Schiffe der Pazifikflotte teil: der Lenkwaffenkreuzer der Slawa-Klasse „Warjag“ und die Fregatte der Udaloy-Klasse „Marschall Schaposchnikow“.
Nach Angaben des chinesischen Verteidigungsministeriums hat die Marine der Volksbefreiungsarmee den Lenkwaffenzerstörer „Urumqi“, die Lenkwaffenfregatte „Linyi“ und das Versorgungsschiff „Dongpinghu“ entsandt.
Die iranische Marine wird sich mit mehreren Hubschraubern und einem Dutzend Schiffen unterschiedlicher Größe an dem Manöver beteiligen.
Das Projekt „Maritimer Sicherheitsgürtel“ wurde 2019 als gemeinsame Initiative von Moskau, Peking und Teheran ins Leben gerufen.