Drohgebärde aus Russland an die NATO: Das wird nicht unbeantwortet bleiben
Andrei Nastassin, stellvertretender Direktor der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, erklärte, dass die NATO ihre militärische Präsenz an den russischen Grenzen verstärke und Russland darauf reagieren werde. Er betonte: „Diese Situation bedroht die Sicherheit der Russischen Föderation.“
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Nastassin hielt in der Hauptstadt Moskau eine Pressekonferenz zu aktuellen Themen ab. In Bezug auf die Ratifizierung des Verteidigungsabkommens durch das finnische Parlament, das den USA die Nutzung von 15 militärischen Einrichtungen in Finnland gestattet, erklärte Nastassin, dass die NATO ihre militärische Präsenz an den russischen Grenzen verstärke.
Nastassin sagte: „Russland wird dies nicht unbeantwortet lassen. Dies bedroht die Sicherheit der Russischen Föderation.“
Nastassin äußerte sich auch zur Einladung der Außenminister Aserbaidschans und Armeniens zum NATO-Gipfel vom 9. bis 11. Juli und merkte dazu Folgendes an:
„Dies ist ein Beispiel für die Versuche der Amerikaner, ihren destruktiven Einfluss auf alle Regionen der Welt auszudehnen. Washington zielt darauf ab, befreundete und benachbarte Länder mit Zustimmung der willensschwachen Verbündeten in Europa von Russland zu entfremden. Die NATO-Mitglieder bemühen sich, ihre eigenen Ansätze für regionale Fragen zu entwickeln. Dieser Ansatz der NATO hat bereits mehrfach zu katastrophalen Ergebnissen geführt.“
Nastassin argumentierte, dass die USA und ihre europäischen Verbündeten mit der Situation in der Ukraine unzufrieden seien und deshalb versuchten, in den Nachbarländern Russlands Chaos zu stiften. Er fuhr fort:
„Sie liefern Waffen an Armenien, versuchen, den Verteidigungssektor dieses Landes neu zu strukturieren und die Sicherheitsmechanismen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) zu untergraben. Gleichzeitig versuchen sie, auch Baku zu beeinflussen. Dies verschärft die Spannungen zwischen Aserbaidschan und Armenien, beeinträchtigt den Dialog zwischen den beiden Ländern negativ und schürt ein Wettrüsten in der Region.“
Nastassin vertrat die Ansicht, dass dieser Ansatz darauf abziele, die Region Südkaukasus zu spalten, was zu destruktiven Folgen führen könne. Er betonte, dass Sicherheit und Stabilität im Südkaukasus von den Ländern der Region selbst gewährleistet werden sollten.
Der Vertreter des russischen Außenministeriums, Nastassin, beschuldigte zudem Litauen, Lettland und Estland, einen „destruktiven Ansatz“ gegenüber dem Südkaukasus zu verfolgen.