Russland gibt Angriff auf ukrainische Rechenzentren bekannt: RX-Name in Mykolajiw getroffen

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass das Rechenzentrum RX-Name in Mykolajiw getroffen wurde; zudem seien Kommunikationsunternehmen in Kiew ins Visier genommen worden.

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Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass das Rechenzentrum RX-Name in der ukrainischen Stadt Mykolajiw von russischen Streitkräften getroffen wurde. Das Ministerium behauptete, dass das besagte Zentrum Datenverarbeitungs- und Hosting-Dienste für die Bedürfnisse der ukrainischen Truppen bereitgestellt habe.

Der Erklärung zufolge wurde der Angriff als Teil der jüngsten Operationen gegen die Kommunikations- und Internetinfrastruktur der Ukraine durchgeführt. Die russische Seite argumentiert, dass die angegriffenen Einrichtungen der ukrainischen Armee Kommunikations-, Internet- und Datendienste zur Verfügung stellten.

Das russische Verteidigungsministerium meldete zudem, dass ein Frachtschiff, das angeblich militärische Ausrüstung zum Hafen von Odessa transportierte, ebenfalls angegriffen wurde. Eine unabhängige Bestätigung dieser Behauptung durch die Ukraine lag im Quelltext nicht vor.

AUCH UNTERNEHMEN IN KIEW AUF DER LISTE

In der Erklärung des Ministeriums wurde zudem angegeben, dass in den letzten zwei Wochen Rechenzentren in der Hauptstadt Kiew ins Visier genommen wurden, die den Unternehmen Ukrtelekom, DreamLine, Omega Telecom, Kyivstar, Vodafone und Datagroup zugeordnet werden.

Die Erklärung aus Moskau wird als ein neues Kapitel gewertet, das zeigt, dass der Krieg neben den militärischen Fronten auch über die digitale Infrastruktur und Kommunikationsnetze geführt wird. Rechenzentren, Internetdienste und Kommunikationsnetze sind unter Kriegsbedingungen sowohl für das zivile Leben als auch für die militärische Koordination von entscheidender Bedeutung.