Russland greift Öldepot in der Ukraine an!
Bei einem Angriff auf ein Öldepot des staatlichen aserbaidschanischen Unternehmens SOCAR in der ukrainischen Stadt Odessa wurde die Anlage vollständig außer Betrieb gesetzt; 17 Tanks, Pumpstationen und technische Strukturen wurden schwer beschädigt.
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Die russische Armee verübte in der Nacht zum 17. August einen massiven Angriff mit „Schahid“-Drohnen auf das Öldepot des staatlichen aserbaidschanischen Unternehmens SOCAR in Odessa. Die staatliche Gebietsverwaltung von Odessa bestätigte den Angriff und erklärte, dass durch den direkten Treffer der Drohnen ein Großbrand im Depot ausgebrochen sei.
17 Tanks im Depot, Pumpstationen, Bediener- und Wiegeräume sowie technische Strukturen wurden schwer beschädigt. Es wurde berichtet, dass die Umzäunung der Anlage zerstört wurde und das Depot, das über eine Gesamtlagerkapazität von mehr als 16.000 Kubikmetern verfügt, nun unbrauchbar ist.
Russland nimmt in den letzten Wochen verstärkt Energieanlagen mit Verbindungen zu Aserbaidschan in der Ukraine ins Visier.
In der Nacht vom 7. auf den 8. August wurde ein weiteres Öldepot von SOCAR in Odessa von fünf „Schahid“-Drohnen getroffen, was einen Brand auslöste und die Dieselleitung beschädigte.
Am 28. Juni wurde die Trans-Balkan-Gaspipeline in der Nähe von Orlowka, eine kritische Route, über die aserbaidschanisches Gas in die Ukraine gelangt, angegriffen.
BAKU KÖNNTE WAFFENLIEFERUNGEN IN ERWÄGUNG ZIEHEN
Quellen von Caliber.Az zufolge wird Baku die Option prüfen, das Embargo für Waffenlieferungen an die Ukraine aufzuheben, sollte Russland seine Angriffe auf die Interessen Aserbaidschans fortsetzen.
STRATEGISCHES TRANSITZENTRUM GETROFFEN
SOCAR betreibt als nationales Öl- und Gasunternehmen Aserbaidschans in vielen Ländern, einschließlich der Ukraine, Tankstellen, Terminals und Logistikanlagen.