Russland sagt, 'Treffen steht bevor', aber... Syrien legt Veto gegen Normalisierung ein!
Von syrischer Seite gibt es eine neue Stellungnahme zu den Normalisierungsgesprächen zwischen Ankara und Damaskus. Syrische Quellen erklärten, dass ein Treffen auf Ministerebene nicht unmittelbar bevorstehe.
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Der russische Außenminister Sergei Lawrow hatte erklärt, man plane in Kürze ein Treffen, um die Normalisierung der Beziehungen zwischen Ankara und Damaskus zu erörtern. Nun kam die Antwort von syrischen Quellen.
Lawrow, der behauptete, die Türkei sei bereit, den Abzug ihrer Truppen aus Syrien zu erörtern, hatte Folgendes gesagt:
"Wir haben im vergangenen Jahr große Anstrengungen unternommen, um Treffen unter Beteiligung der Verteidigungs- und Außenministerien sowie spezieller Institutionen zu organisieren. Wir haben diese Treffen genutzt, um die Bedingungen zu erörtern, die zu einer Normalisierung der Beziehungen zwischen Syrien und der Türkei führen könnten. An diesen Treffen nahmen Vertreter aus Syrien, der Türkei, Russland und dem Iran teil. Es wurden noch keine spezifischen Parameter vereinbart. Wir sprechen über die Rückkehr von Flüchtlingen und die notwendigen Maßnahmen zur Unterdrückung der terroristischen Bedrohung, die die Präsenz türkischer Truppen überflüssig machen würde. An all dem wird gearbeitet."
TREFFEN STEHT NICHT BEVOR
Wie die Zeitung Sözcü unter Berufung auf die libanesische Zeitung Al Mayadeen berichtet, erklärten syrische Quellen, dass ein Treffen zwischen der Türkei und Syrien auf Ministerebene nicht unmittelbar bevorstehe. Die Quellen gaben an, dass die Normalisierungsgespräche ins Stocken geraten seien, da die Türkei keine Garantien für einen Truppenabzug aus Syrien gebe.
Die syrischen Quellen merkten an, dass Staatspräsident Baschar al-Assad nicht von seiner Forderung nach einem Abzug der türkischen Soldaten aus Syrien abgerückt sei.