Russland verbietet Messaging-App Discord

Die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadzor hat mitgeteilt, dass die beliebte Messaging- und Social-Media-App Discord im Land gesperrt wurde, da sie gesetzliche Anforderungen nicht erfüllt habe.

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Wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, erklärte der Pressedienst von Roskomnadzor, dass die Messaging-App Discord gegen russische Gesetze verstoße.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Anwendung für terroristische und extremistische Zwecke genutzt werde, Bürger damit getäuscht würden sowie der Drogenverkauf und die Verbreitung illegaler Informationen ermöglicht würden; aus diesen Gründen sei die Entscheidung zur Sperrung der Anwendung getroffen worden.

In der Mitteilung wurde zudem daran erinnert, dass Discord im vergangenen Jahr per Gerichtsbeschluss zu einer Geldstrafe in Höhe von 6 Millionen Rubel (etwa 62.000 US-Dollar) verurteilt wurde, weil die App illegale Inhalte nicht gelöscht hatte.

Roskomnadzor hatte zuvor bereits Forderungen an die Discord-Verwaltung gerichtet, 947 illegale Inhalte zu entfernen.

Discord wurde 2015 gegründet, um Computer-Spielern eine bessere Kommunikation zu ermöglichen.