Russland will estnische Ministerpräsidentin festnehmen lassen!
Die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas wurde von Russland auf die Fahndungsliste gesetzt, weil sie sowjetische Denkmäler entfernen ließ.
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12PUNTO AUSLANDSNACHRICHTEN
Russische Behörden haben die estnische Ministerpräsidentin Kaja Kallas auf die Fahndungsliste gesetzt und ein polizeiliches Ermittlungsverfahren eingeleitet, da ihr die Zerstörung sowjetischer Denkmäler vorgeworfen wird.
Neben Kallas wurden auch der estnische Staatssekretär Taimar Peterkop und der litauische Kulturminister Simonas Kairys in die Fahndungsliste aufgenommen. Die drei Personen werden wegen der Zerstörung von Denkmälern gesucht, die zu Ehren sowjetischer Soldaten errichtet worden waren.
Kreml-Sprecher Peskow bestätigte, dass Beamte aus den baltischen Staaten auf die Fahndungsliste gesetzt wurden.
Ministerpräsidentin Kallas hatte 2022 nach Beginn des Ukraine-Krieges angekündigt, dass alle sowjetischen Denkmäler im Land entfernt werden würden.
In einer Erklärung auf ihrem Social-Media-Konto betonte Kallas, dass dieser Schritt Russlands nicht überraschend sei und sie ihre Unterstützung für die Ukraine fortsetzen würden. Sie erklärte, der Kreml glaube, er könne sie zum Schweigen bringen, doch das Gegenteil sei der Fall.
Auch der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, unterstützte Kallas und betonte, dass der Haftbefehl für die estnische Ministerpräsidentin ein "Ehrenabzeichen" sei.