Russland: Wir werden alles für den Frieden im Nahen Osten tun

Der stellvertretende russische Außenminister Andrej Rudenko erklärte, Moskau werde alle Anstrengungen für einen dauerhaften Frieden im Nahen Osten unternehmen und betonte die Unterstützung für die Gründung eines unabhängigen Staates Palästina neben Israel. Zudem äußerte er, dass man keine NATO-Osterweiterung in Asien wünsche.

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Der stellvertretende russische Außenminister Andrej Rudenko, der an der 15. Asien-Konferenz des Valdai-Diskussionsclubs in Malaysia teilnahm, erklärte gegenüber Sputnik, dass der Nahe Osten eines der Themen sei, bei denen die Positionen Russlands und Malaysias nahezu vollständig übereinstimmten, und sagte:

"Wie unsere malaysischen Freunde sind auch wir für eine friedliche Lösung der aktuellen Krise. Wie unsere malaysischen Freunde unterstützen auch wir die Zwei-Staaten-Lösung, die einen unabhängigen palästinensischen Staat neben Israel vorsieht. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um einen nachhaltigen und dauerhaften Frieden zu erreichen."

'WIR WOLLEN NICHT SEHEN, DASS SICH DIE NATO NACH ASIEN AUSDEHNT'

Rudenko wies darauf hin, dass einige westliche Länder derzeit aktiv verschiedene Aktivitäten in Asien durchführten und versuchten, die Prinzipien der inklusiven Zusammenarbeit und Offenheit in der Region zu untergraben. Er sagte: "Im Rahmen des Modells eines offenen Pazifiks verfolgen die USA und ihre Verbündeten eine systematische Eindämmungsstrategie. Das Ziel ist es, bestimmte Länder, die sie als unerwünscht oder unbequem betrachten, von der regionalen Zusammenarbeit auszuschließen und zu isolieren. Sie versuchen, die nicht nur geografische, sondern auch die geopolitische Identität Asiens auszulöschen" und fügte hinzu:

"Russland möchte keine weitere Militarisierung der Region und keine Ausdehnung der NATO in diese Region.

Auf der Konferenz, die der Valdai-Diskussionsclub am 9. und 10. Dezember in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur veranstaltet, werden Themen wie die gemeinsame Zukunft Russlands und der ASEAN-Staaten in einer multipolaren Welt, die Hinwendung Südostasiens zu den BRICS-Staaten sowie die gemeinsamen Tendenzen zur Abkehr vom Dollar erörtert."