Russland zahlt Entschädigung an Aserbaidschan
Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev in Tadschikistan angekündigt, dass Russland eine Entschädigung für das abgeschossene aserbaidschanische Flugzeug zahlen werde.
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Bei dem Treffen in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe führten Putin und Aliyev ein ausführliches Gespräch über den Flugzeugabsturz, der sich im Dezember 2024 ereignet hatte.
Laut einer Erklärung des Kremls erinnerte Putin daran, dass er Aliyev nach dem Vorfall sein Bedauern ausgedrückt und den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen habe.
Putin erklärte, dass die Untersuchung kurz vor dem Abschluss stehe, und wies darauf hin, dass der Unfall auf mehrere Faktoren zurückzuführen sei. Er erklärte, der Vorfall sei aufgrund ukrainischer Drohnen, die die russische Grenze überquerten, sowie technischer Störungen im russischen Luftverteidigungssystem geschehen. Putin sagte: "Die abgefeuerten Raketen trafen das Flugzeug nicht direkt, explodierten jedoch in dessen Nähe und verursachten Schäden."
Putin betonte, dass in Bezug auf die Entschädigung alles Notwendige getan werde und die Verantwortlichen für den Vorfall rechtlich zur Rechenschaft gezogen würden. "Wir beabsichtigen, den Familien bei diesem tragischen Ereignis materielle und moralische Unterstützung zukommen zu lassen", fügte er hinzu.
Der aserbaidschanische Präsident Aliyev dankte Putin für die detaillierten Informationen. Nach dem Vorfall war berichtet worden, dass das Flugzeug vom Typ Embraer 190 der Azerbaijan Airlines während des Fluges im russischen Luftraum einen Ausfall des Hydrauliksystems erlitten hatte und auf dem Weg nach Aqtau abgestürzt war. Aliyev hatte zuvor erklärt, dass der Absturz durch einen versehentlichen Abschuss seitens Russlands verursacht worden sei.