Russlands Angriffe auf Kiew dauern an
Die ukrainische Hauptstadt Kiew wird weiterhin von russischen Luftangriffen erschüttert. Bei den Angriffen wurden 22 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder; zudem entstand erheblicher Schaden an der Energieinfrastruktur der Stadt. Der ukrainische Präsident Selenskyj reagierte empört auf die russischen Angriffe und die ablehnende Haltung Moskaus gegenüber Friedensverhandlungen.
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Die ukrainische Hauptstadt Kiew war das Ziel nächtlicher russischer Luftangriffe. Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, teilte über seinen Telegram-Kanal mit, dass die Angriffe in verschiedenen Stadtteilen zu spüren waren. Bisher wurden 22 Personen verletzt, darunter zwei Kinder.
BRÄNDE UND SCHÄDEN AN DER INFRASTRUKTUR
Klitschko berichtete, dass nach den Angriffen in einigen Teilen Kiews Brände ausgebrochen seien. Er betonte zudem, dass die Angriffe die Straßenbahninfrastruktur der Stadt beschädigt hätten. Die Such- und Rettungsarbeiten dauerten an, während die Angriffe noch immer andauerten. Auch in einigen Einfamilienhäusern und Hochhäusern in Kiew seien Brände ausgebrochen.
ENERGIEINFRASTRUKTUR VON KIEW BESCHÄDIGT
Klitschko erklärte, dass die Energieinfrastruktur von Kiew massiv beschädigt wurde. Infolge der Angriffe kam es zu Unterbrechungen bei der Wärme- und Stromversorgung der Stadt. Laut Klitschko sind mehr als 2.600 Wohnungen, 187 Kindergärten, 138 Schulen und 22 soziale Einrichtungen derzeit ohne Heizung.
SELENSKYJS REAKTION AUF RUSSLAND
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu den Angriffen auf Kiew. Selenskyj erklärte, dass die Angriffe der russischen Armee auf sein Land andauerten und dass etwa 500 Drohnen (UAVs) sowie 40 Raketen abgefeuert worden seien. Selenskyj sagte: „Das Hauptziel ist Kiew, die Energie- und zivile Infrastruktur.“
Selenskyj argumentierte, dass die Friedensverhandlungen zwar fortgesetzt würden, Russland jedoch in diesem Prozess den Krieg nicht beenden wolle. Er betonte, dass Russland auf die Verhandlungen mit Angriffen antworte, und fragte: „Wo bleibt die Antwort Russlands auf die Vorschläge der USA und der Welt zur Beendigung des Krieges?“