Russlands Antwort an die USA zur Ukraine: 'Wenn sie nicht realistisch sind, geht der Krieg weiter'

US-Medien berichteten, dass Präsident Donald Trump die Anweisung gegeben habe, den Krieg in der Ukraine innerhalb von 100 Tagen zu beenden. Russland antwortete darauf, dass der Krieg ohne einen 'realistischen Ansatz' auch noch 100 Tage länger dauern könne.

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Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow erinnerte daran, dass die USA einen 'realistischen Ansatz' für den Krieg in der Ukraine zeigen müssten. In einer von Rjabkow abgegebenen Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass der Krieg aufgrund falscher Erwartungen noch 100 Tage länger andauern könnte.

In einer Stellungnahme gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS bewertete Rjabkow den Bericht des Wall Street Journal, wonach 'US-Präsident Donald Trump seinem Sondergesandten für die Ukraine und Russland, Keith Kellogg, die Anweisung gegeben habe, das Ukraine-Problem innerhalb von 100 Tagen zu lösen'.

Rjabkow wies darauf hin, dass das Ukraine-Problem ohne Realismus im Ansatz der USA nicht innerhalb von 100 Tagen gelöst werden könne, und erklärte:

'Zunächst möchte ich verstehen, auf welcher Grundlage die amerikanische Seite eine Lösung anstrebt. Den Signalen, die wir in den letzten Tagen gehört haben, zufolge kann das Problem nicht in 100 Tagen oder gar in einem längeren Zeitraum gelöst werden. Wenn der Ansatz Washingtons in dieser Frage realistischer wird, könnte der Prozess beginnen. Es ist jedoch schwer, das Tempo dieses Prozesses abzuschätzen.'

Rjabkow äußerte zudem, dass sie von Washington noch kein Agrément für den von Russland ernannten Botschafter erhalten hätten, und betonte, dass sie eine schnelle und positive Entscheidung in dieser Angelegenheit erwarteten.

Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow