Sabotage-Angriff in Frankreich wenige Stunden vor Eröffnung der Olympischen Spiele

Wenige Stunden vor Beginn der Olympischen Spiele 2024 steigt die Spannung in Frankreich. Während die Sicherheitsvorkehrungen aufgrund der Terrorgefahr verschärft wurden, gab die französische Bahngesellschaft SNCF bekannt, dass ein massiver Angriff auf die Zug-Infrastruktur verübt wurde.

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Die größte französische Bahngesellschaft SNCF gab bekannt, dass am Freitagmorgen ein "massiver Angriff" auf die Zug-Infrastruktur verübt wurde.

Der Angriff führte zur Umleitung zahlreicher Zugverbindungen und zu zahlreichen Ausfällen.

Über ihren Social-Media-Kanal teilte die SNCF mit: "Wir bitten alle Reisenden, ihre Fahrten zu verschieben und nicht zu den Bahnhöfen zu kommen."

Es wird erwartet, dass der Angriff das Verkehrssystem am ersten Tag der Olympischen Spiele 2024 in Paris ins Chaos stürzen wird.

Ein Sprecher der SNCF erklärte gegenüber der DW, dass es sich bei dem Angriff um einen Fall von "Brandstiftung" handelte.

EINE PERSON WAR BEREITS FESTGENOMMEN WORDEN

In den vergangenen Tagen wurde zudem berichtet, dass die französische Polizei nach der Festnahme eines 18-Jährigen wegen des Verdachts auf die Planung eines Anschlags eine weitere Person gleichen Alters aus demselben Grund festgenommen hatte.

Berichten der nationalen Presse zufolge wurde im südfranzösischen Département Gironde, wo aufgrund der erwarteten rund 16 Millionen Besucher der Olympischen Spiele strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, ein weiterer 18-Jähriger wegen des Verdachts auf die Planung eines Anschlags festgenommen.