Sandwich-Vergiftung erschüttert das Land: Über 560 Betroffene

In Vietnam wurden mehr als 560 Menschen nach dem Verzehr von „Banh Mi“-Sandwiches aus einer Bäckerei mit Lebensmittelvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert.

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Wie die BBC berichtet, gaben die Behörden der Stadt Long Khanh in der vietnamesischen Provinz Dong Nai eine Erklärung zu den Personen ab, deren Gesundheitszustand sich nach dem Verzehr von „Banh Mi“-Sandwiches – einem beliebten Streetfood des Landes –, die am 30. April in einer Bäckerei hergestellt wurden, verschlechtert hatte.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass von den über 560 vergifteten Personen 12 in einem kritischen Zustand seien und bisher 200 Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten.

Die regionale Gesundheitsbehörde gab an, dass in den Blutproben der Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf das Bakterium „E. coli“ nachgewiesen wurde, das häufig in frischem Fleisch, Käse und Obst vorkommt.

Die Behörden merkten an, dass die betreffende Bäckerei durchschnittlich 1100 Sandwiches pro Tag produziere und die Zahl der Personen, die sich aufgrund des Verdachts auf eine Lebensmittelvergiftung in ärztliche Behandlung begeben, täglich steige.

Bei ersten Untersuchungen in der vorübergehend geschlossenen Bäckerei wurden Verstöße gegen die Lebensmittelsicherheit festgestellt, während die Polizei Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet hat.

Es wird vermutet, dass die „Banh Mi“-Sandwiches, ein traditionelles vietnamesisches Streetfood, das aus einem Baguette mit eingelegtem Gemüse und Aufschnitt besteht, aufgrund der in der Stadt herrschenden Hitzewelle verdorben sind.