Sanktionsentscheidung Großbritanniens gegen die Türkei: Britischer Premierminister kündigt an

Großbritannien hat angekündigt, neue Sanktionen gegen einige Länder, darunter die Türkei, zu verhängen, die Material für den militärischen Bedarf Russlands produzieren.

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Großbritannien hat im Rahmen der gegen Russland verhängten Sanktionen beschlossen, Beschränkungen für Lieferanten von militärischem Material in Ländern wie der Türkei, Thailand, Indien und China einzuführen. Der britische Premierminister Keir Starmer erklärte, dass dieses neue Sanktionspaket das umfassendste sei, das seit Beginn des Ukraine-Krieges gegen Russland verhängt wurde.

Starmer betonte, dass strengere Maßnahmen gegen Schiffe ergriffen werden, die Russland zur Umgehung der Sanktionen nutzt. Der britische Premierminister erklärte zudem, dass Sanktionen gegen Lieferanten von militärischem Material in China und anderen Ländern verhängt werden.

Der britische Premierminister Keir Starmer

ANTWORT RUSSLANDS AUF DIE SANKTIONEN

Der russische Energieminister Sergei Ziwilew argumentierte, dass sein Land gelernt habe, mit Sanktionen umzugehen, und dass keine Sanktionen Russland aufhalten könnten.

Ziwilew betonte, dass westliche Energieunternehmen zwar nach Russland zurückkehren wollten, jedoch aufgrund der Sanktionen zögerten. Er unterstrich, dass Russland seine technologische Unabhängigkeit bewahren könne und sich seiner eigenen Sicherheit bewusster geworden sei.

Auch die Europäische Union gab bekannt, dass sie sich auf neue Sanktionen geeinigt habe, die auf die Energie-, Transport-, Handels- und Finanzsektoren Russlands abzielen.