Scharfe Reaktion aus Palästina auf Israel: Behinderung des Gebetsrufs in der Ibrahimi-Moschee

Das palästinensische Ministerium für Stiftungen und religiöse Angelegenheiten verurteilte die Behinderung des Morgengebetsrufs in der Ibrahimi-Moschee durch israelische Streitkräfte und bezeichnete dies als eine gefährliche Entwicklung, die die Heiligkeit der Moschee verletze. In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass ausländischen Delegationen der Zutritt zur Moschee verweigert werde.

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Das palästinensische Ministerium für Stiftungen und religiöse Angelegenheiten verurteilte aufs Schärfste, dass die israelischen Besatzungstruppen acht Tage lang den Morgengebetsruf von den Minaretten der Ibrahimi-Moschee verhinderten. Das Ministerium betonte, dass es sich hierbei um "eine gefährliche Entwicklung handele, die darauf abziele, islamische Symbole in der Moschee in Zukunft vollständig zu unterbinden".

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass diese Aktion Israels das Risiko einer Eskalation berge und die Heiligkeit der Ibrahimi-Moschee verletze. Das Ministerium teilte zudem mit, dass ausländischen Delegationen, die die Judaisierungsversuche Israels untersuchen wollten, der Zutritt zur Moschee verweigert wurde.

Es wurde zudem als bemerkenswert festgehalten, dass israelische Soldaten, die palästinensisches Gebiet besetzt halten, in der Ibrahimi-Moschee religiöse Rituale unter Begleitung lauter Musik durchführen und weitere Verstöße gegen die Heiligkeit der Moschee begehen. Das Ministerium erklärte, dass solche Verstöße systematisch erfolgten und die zunehmende Kontrolle über die Moschee ein Eingreifen der internationalen Gemeinschaft erfordere.

In der Erklärung hieß es: „Es ist unerlässlich, dass die internationale Gemeinschaft das Notwendige tut, um diese Verstöße zu beenden und die Souveränität des palästinensischen Volkes anzuerkennen.“ Darüber hinaus wurde darauf aufmerksam gemacht, dass seit dem 7. Oktober 2023, parallel zu den Angriffen Israels auf den Gazastreifen, die Festnahmen, Razzien und Angriffe auf Palästinenser im Westjordanland und in Ostjerusalem zugenommen haben.