Scharfe Steuerwarnung der USA vor Importen von russischem Öl
Die USA haben Ländern, die Öl aus Russland importieren, mit zusätzlichen Zöllen von bis zu 100 Prozent gedroht. Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass diese Sanktionen auch Fragen der nationalen Sicherheit umfassen könnten.
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US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass Chinas Ölimporte aus Russland und dem Iran ein wichtiges Thema bei künftigen Gesprächen zwischen den USA und China sein könnten. In einem Interview mit Bloomberg betonte er, dass sich der Handel zwischen den beiden Ländern zwar positiv entwickle, Fragen der nationalen Sicherheit jedoch stärker in den Vordergrund rücken könnten.
Gegenüber CNBC äußerte Bessent, dass China eines der Länder sei, das am meisten Öl aus den mit Sanktionen belegten Staaten Iran und Russland importiere, und sagte, dass diese Situation nun auf den Prüfstand gestellt werden müsse.
Bessent, der Signale für neue US-Sanktionen gegen Russland gab, kündigte an, dass Länder, die russisches Öl kaufen, mit zusätzlichen Zöllen von bis zu 100 Prozent konfrontiert werden könnten. Zudem wies er darauf hin, dass US-Präsident Donald Trump einen anderen Ansatz verfolge und man der Ansicht sei, dass auch die europäischen Verbündeten dem Beispiel der USA folgen sollten.
US-Präsident Donald Trump hatte in einer Erklärung in der vergangenen Woche angekündigt, dass sie "sehr harte Zölle" einführen würden, falls innerhalb von 50 Tagen keine Einigung im Russland-Ukraine-Krieg erzielt werde. Trump erklärte, dass diese Zölle bis zu 100 Prozent erreichen könnten.