Schiff mit zwei türkischen Besatzungsmitgliedern entführt
Vor der Küste der jemenitischen Stadt Aden wurde Berichten zufolge ein mit Israel in Verbindung stehendes Schiff von unbekannten bewaffneten Angreifern gekapert. Es wurde bekannt gegeben, dass sich auch zwei türkische Besatzungsmitglieder an Bord befinden.
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Nach Angaben des Geheimdienstunternehmens Ambrey wurde der mit Israel in Verbindung stehende Tanker "Central Park", der von der Firma Zodiac betrieben wird, vor der Küste von Aden von unbekannten Angreifern entführt.
ENTFÜHRUNG DES SCHIFFES BESTÄTIGT
Ein Beamter des US-Verteidigungsministeriums, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben wollte, bestätigte die Kaperung des Schiffes. Der Beamte erklärte, dass das entführte Schiff "Central Park" der israelischen Firma Zodiac Maritime gehöre und vermutlich etwa 20.000 Tonnen Öl geladen habe.
ZWEI TÜRKEN UNTER DER BESATZUNG
In einer Erklärung des Unternehmens wurde mitgeteilt, dass der Tanker mit Phosphorsäure beladen sei. In der Erklärung wurde der Vorfall als Akt der Piraterie bezeichnet. Es wurde betont, dass sich 22 multinationale Besatzungsmitglieder an Bord befänden, darunter der Kapitän und der 4. Kapitän, die beide türkische Staatsbürger seien, und dass deren Sicherheit oberste Priorität habe. In einer Erklärung der Generaldirektion für Schifffahrt hieß es, man gehe davon aus, dass das Schiff, auf dem die türkischen Seeleute Kapitän Aydın Hasırcı und der 4. Kapitän Okan Yüksel Dienst leisten, entführt worden sei und dass man in ständigem Kontakt mit allen zuständigen Stellen, insbesondere dem betroffenen Unternehmen, stehe.
"DIE ANGELEGENHEIT WIRD VOM MINISTERIUM VERFOLGT"
In der Erklärung wurde Folgendes festgehalten:
"Der Chemikalientanker Central Park der Firma Zodiac Maritime hat während der Fahrt vor der Küste des Jemen im Golf von Aden seit den Morgenstunden den Kontakt verloren und konnte seitdem nicht mehr erreicht werden. Es wird davon ausgegangen, dass das Schiff entführt wurde. Unsere türkischen Seeleute, Kapitän Aydın Hasırcı und der 4. Kapitän Okan Yüksel, sind auf dem Schiff tätig, und es wird ständig mit allen Einheiten, insbesondere dem betreffenden Unternehmen, kommuniziert. Die Angelegenheit wird von unserem Ministerium und dem Außenministerium verfolgt."
Bereits letzte Woche war ein Frachtschiff im Roten Meer von den Huthi-Rebellen entführt worden.