Schiffsverkehr nahezu zum Erliegen gekommen: US-Iran-Spannungen lähmen die Straße von Hormus
Nach einer Reihe von US-Militäroperationen gegen den Iran ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus nahezu vollständig zum Stillstand gekommen.
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Die aufeinanderfolgenden Angriffe der USA gegen den Iran haben zu einer ernsthaften Störung in der Straße von Hormus geführt, einer der Hauptschlagadern des weltweiten Energietransports. Am Donnerstag ging die Schiffsaktivität in der Meerenge massiv zurück und kam praktisch zum Erliegen.
Aktuellen Daten von Schiffsverfolgungssystemen zufolge konzentriert sich der Großteil des Verkehrs großer Schiffe auf die vom Iran genehmigte nördliche Route, während der von den USA unterstützte Korridor auf der Seite Omans nahezu völlig verwaist ist. Lediglich ein Supertanker, der auf der US-Sanktionsliste steht, sowie ein unter iranischer Flagge fahrendes Containerschiff wurden bei der Durchfahrt gesichtet. Es wird jedoch auch betont, dass einige Schiffe ihre Ortungsgeräte möglicherweise absichtlich abgeschaltet haben könnten, um die Passage unbemerkt zu vollziehen.
Beobachtungen zeigen zudem, dass Schiffe an einigen Stellen der Meerenge in Gruppen warten. Experten zufolge könnte dies ein Anzeichen für mögliche elektronische Störaktivitäten (Jamming) sein. Insbesondere die Intensivierung der US-Militäroperationen nach den jüngsten Angriffen des Iran auf Handelsschiffe sowie die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass der Waffenstillstand mit dem Iran offiziell beendet sei, haben die Spannungen in der Region weiter verschärft.
Am Mittwoch wurde die Durchfahrt von insgesamt 14 Frachtschiffen in beide Richtungen registriert. Diese Zahl stellt den niedrigsten täglichen Wert seit dem vorübergehenden Waffenstillstand im letzten Monat dar. Diese Verlangsamung in der Straße von Hormus wird als Beginn einer neuen Phase der Unsicherheit bei der globalen Energieversorgung gewertet.