Schock-Brief an Netanjahu: Er soll zur Vernunft kommen!

300 Ökonomen, die einen Brief an die Regierung Netanjahu schrieben, erklärten: „Wir fordern den Premierminister und den Finanzminister auf, zur Vernunft zu kommen.“

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Nach der Operation Al-Aqsa-Flut, die die Hamas am Morgen des 7. Oktober gegen Israel startete, hat Israel seine Angriffe auf Zivilisten im Gazastreifen verstärkt.

Während die Konflikte andauern, haben 300 Ökonomen einen Krisenappell an die Regierung in Tel Aviv gerichtet.

In dem offenen Brief, den die 300 Ökonomen verfasst haben, wird der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und der Finanzminister Bezalel Smotrich dazu aufgefordert, nach den Konflikten „eine grundlegende Änderung der nationalen Prioritäten vorzunehmen, um die Wirtschaft wieder aufzubauen“.

Die Experten, die schrieben, dass Israel vor einer Wirtschaftskrise stehe, betonten, dass die „Bekämpfung der Kriegsschäden und die Hilfe für die vom Krieg betroffenen Menschen“ Priorität haben müssten. Die Experten gaben an, dass die Kosten der Konflikte in die Milliarden Dollar gehen könnten.

„MUSS VERSUCHEN, DAS VERTRAUEN DER BÜRGER WIEDERHERZUSTELLEN“

In dem Brief heißt es weiter: 

„Die Regierung muss sich den Herausforderungen so schnell wie möglich stellen und versuchen, das Vertrauen der Bürger wiederherzustellen. Der grundlegende und notwendige Schritt hierfür ist die sofortige Einstellung der Finanzierung aller Aktivitäten, die nicht für die Kriegsanstrengungen und den Wiederaufbau der Wirtschaft erforderlich sind, insbesondere der Koalitionsfonds. Wir fordern den Premierminister und den Finanzminister auf, zur Vernunft zu kommen. Die Fortsetzung der aktuellen Haltung schadet der israelischen Wirtschaft, erschüttert das Vertrauen der Bürger in das öffentliche System und untergräbt die Fähigkeit des Staates Israel, sich aus der aktuellen Lage zu befreien.“