Schreckliche Momente bei Live-Übertragung: Bei bewaffnetem Angriff getötet

Nach der Ermordung von Cesar Gastelum, der in der Stadt Culiacan im Bundesstaat Sinaloa rund 600.000 Follower hatte, wurde eine Untersuchung eingeleitet.

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In der Stadt Culiacan im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa ist der Social-Media-Content-Creator Cesar Gastelum während einer Videoaufnahme bei einem bewaffneten Angriff ums Leben gekommen. Gastelum, der auf TikTok rund 600.000 Follower hatte, war für seine Comedy-Videos bekannt.

Nach Informationen der lokalen Presse ereignete sich der Angriff vor einem Fast-Food-Restaurant. Es wurde berichtet, dass Gastelum gemeinsam mit zwei Freunden drehte und die Gruppe leuchtend orangefarbene Jacken und Rucksäcke trug, wie sie von Essenslieferanten verwendet werden.

Den Aussagen von Augenzeugen zufolge näherte sich ein Motorrad mit zwei Personen der Gruppe. Die Person auf dem Rücksitz des Motorrads habe aus nächster Nähe das Feuer auf Gastelum eröffnet; der schwer verletzte Content-Creator sei noch am Tatort verstorben.

Ein Sicherheitsbeamter aus dem Bundesstaat Sinaloa bestätigte den Tod von Gastelum und erklärte, dass nach dem Angriff eine groß angelegte Sicherheitsoperation eingeleitet wurde.

Das mexikanische Sicherheitskabinett gab über die Social-Media-Plattform X bekannt, dass einige Beiträge von Gastelum untersucht werden, bei denen ein möglicher Zusammenhang mit kriminellen Organisationen geprüft wird. In der Erklärung hieß es, dass Aufzeichnungen von Überwachungskameras und andere Beweismittel analysiert würden und die Arbeiten zur Ergreifung der Täter andauerten.

Auch die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte bei ihrer morgendlichen Pressekonferenz, dass der Mord in allen Aspekten untersucht werde. Sheinbaum betonte, dass die Täter des Angriffs und etwaige Hintermänner vor Gericht gebracht werden müssten.

Der Vorfall ereignete sich in Culiacan, wo die Gewalt in letzter Zeit im Schatten des Machtkampfes zwischen rivalisierenden Gruppen des Sinaloa-Kartells zugenommen hat. Die Behörden teilten mit, dass im Rahmen der Ermittlungen auch geprüft werde, ob der Angriff einen Bezug zum Kartell habe.