Schritt aus dem Iran bei sozialen Medien: Beschränkungen werden aufgehoben
Der Oberste Rat für den Cyberspace im Iran gab bekannt, dass in einer Sitzung zur Erörterung der Verbote für Social-Media-Plattformen im Land einstimmig beschlossen wurde, die Beschränkungen für WhatsApp und Google Play aufzuheben.
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Im Iran werden die Beschränkungen für Social-Media-Plattformen aufgehoben. Der Oberste Rat für den Cyberspace im Iran hielt heute eine Sitzung ab, in der die Verbote für soziale Medien auf der Tagesordnung standen.
Mit dem einstimmigen Beschluss des Rates wurden die Beschränkungen für WhatsApp und Google Play aufgehoben. In der Erklärung des Rates wurde darauf hingewiesen, dass die Verbote für andere Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram und X weiterhin bestehen bleiben.
Der iranische Minister für Informations- und Kommunikationstechnologie, Sattar Hashemi, kündigte in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto an, dass der erste Schritt zur Aufhebung der Internetbeschränkungen im Land getan wurde, und äußerte: „Heute wurde der erste Schritt zur Aufhebung der Internetbeschränkungen getan. Weitere werden folgen.“
VERBOTE FÜR SOZIALE MEDIEN WAREN EINGEFÜHRT WORDEN
Die Proteste, die im Iran nach dem Tod von Mahsa Amini im Jahr 2022 begannen, hatten zur Einführung von Verboten für Social-Media-Plattformen geführt. In diesem Zeitraum kündigte die Regierung den Übergang zu einem nationalen Internetnetzwerk an und blockierte den Zugang zu vielen Social-Media-Anwendungen. Präsident Masud Peseschkian, der im Wahlkampf versprochen hatte, die Internetbeschränkungen aufzuheben, hatte erklärt, dass die Verbote negative Auswirkungen auf die Bevölkerung hätten.