Schritt gegen US-Milliardär in Kanada: Petition zum Entzug der Staatsbürgerschaft von Elon Musk gestartet
In Kanada wurde eine Petition gestartet, um Elon Musk die Staatsbürgerschaft zu entziehen. In der Kampagne wird behauptet, dass Musk gegen die nationalen Interessen des Landes gehandelt habe.
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In Kanada wurde eine Petition gestartet, um dem reichsten Geschäftsmann der Welt, Elon Musk, die Staatsbürgerschaft zu entziehen. Die Kampagne wurde mit der Behauptung ins Leben gerufen, Musk habe „Aktivitäten ausgeübt, die den nationalen Interessen Kanadas zuwiderlaufen“. Die Petition, für die bisher über 50.000 Unterschriften gesammelt wurden, soll am 20. Juni dem kanadischen Unterhaus vorgelegt werden.
Die Initiatorin der Kampagne, die Autorin Qualia Reed, behauptete, Musk habe sich in kanadische Wahlen eingemischt und sei an Versuchen einer ausländischen Regierung beteiligt gewesen, die Souveränität des Landes zu untergraben. Reed forderte Premierminister Justin Trudeau dazu auf, die doppelte Staatsbürgerschaft des in Südafrika geborenen Geschäftsmannes zu annullieren. Auch der NDP-Abgeordnete Charlie Angus unterstützt die Kampagne.
US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich erklärt, Kanada solle als „51. Bundesstaat“ in die USA eingegliedert werden. Trump kündigte zudem an, dass auf alle Produkte aus Mexiko und Kanada ein Zoll von 25 Prozent sowie auf Produkte aus China ein zusätzlicher Zoll von 10 Prozent erhoben werde.
Trudeau reagierte auf Trumps Äußerungen mit den Worten: „Es gibt keine Möglichkeit, dass Kanada ein Teil der USA wird.“ Als Antwort auf Trudeaus Aussage äußerte Musk: „Mädchen, du bist nicht mehr der Gouverneur von Kanada, also spielt es keine Rolle, was du sagst.“
In der Petition wird behauptet, dass Musk Aktivitäten betrieben habe, die Kanadas nationale Interessen schädigen, und dass er sein Vermögen nutze, um sich in die inneren Angelegenheiten des Landes einzumischen. In dem Schreiben wird dargelegt, dass Musk an Versuchen einer ausländischen Regierung beteiligt sei, die Souveränität Kanadas zu schwächen. Die Organisatoren der Kampagne betonten, ihr Ziel sei es, einen Parlamentsbeschluss zum Entzug von Musks doppelter Staatsbürgerschaft zu erwirken.
Kanadas Premierminister Justin Trudeau
BEHAUPTUNG: „MUSK MISCHT SICH IN KANADAS INNERE ANGELEGENHEITEN EIN“
Die Unterstützer der Kampagne argumentieren, dass Musk in die politischen und wirtschaftlichen Prozesse Kanadas eingreife. Die Initiatorin Reed behauptete, Musks Aktivitäten schadeten der Unabhängigkeit des Landes. Reed unterstrich, dass diese Situation ein Risiko für die nationale Sicherheit Kanadas darstelle.
Wie NBC News berichtet, sollen die gesammelten Unterschriften am 20. Juni an das kanadische Unterhaus übermittelt werden. Die Ergebnisse der Kampagne könnten zu einer erneuten Prüfung des kanadischen Staatsbürgerschaftsstatus von Musk führen. Die kanadische Regierung hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu der Kampagne abgegeben.
Obwohl Elon Musk nicht in Kanada geboren wurde, erhielt er die kanadische Staatsbürgerschaft. Es ist bekannt, dass Musk aufgrund seiner geschäftlichen Aktivitäten Verbindungen zu Kanada hat. Die jüngsten Vorwürfe, Musk mische sich in die inneren Angelegenheiten Kanadas ein, haben jedoch eine große Debatte im Land ausgelöst. Die möglichen Folgen der Kampagne könnten Musks wirtschaftliche Aktivitäten in Kanada beeinflussen.