Schulbrand in Kenia: 'Alle verantwortlichen Personen und Institutionen werden zur Rechenschaft gezogen'

Nach dem Schulbrand in Kenia, bei dem 17 Schüler ums Leben kamen, wurde eine nationale Trauerzeit ausgerufen.

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In Kenia wurde nach dem Tod von 17 Schülern bei einem Brand in einer Schule eine nationale Trauerzeit ausgerufen.

Der kenianische Präsident William Ruto gab während seines Besuchs in China anlässlich des Forums für chinesisch-afrikanische Zusammenarbeit bekannt, dass ab Montag, dem 9. September, eine dreitägige nationale Trauerzeit im Land gelten werde.

Ruto erklärte: 'Es ist eine unvorstellbare Tragödie, Kinder in einer solch sensiblen Zeit auf diese Weise zu verlieren', und sprach den Familien, die ihre Kinder verloren haben, sein Beileid aus.

Ruto kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an und betonte: 'Als Ihr Präsident verspreche ich, dass schwierige Fragen, wie etwa wie es zu dieser Tragödie kommen konnte und warum nicht rechtzeitig reagiert wurde, vollständig und transparent beantwortet werden. Alle verantwortlichen Personen und Institutionen werden zur Rechenschaft gezogen'.

Bei dem Brand, der gestern in einer Schule in der Region Nyeri, etwa 150 Kilometer nördlich der Hauptstadt Nairobi, ausbrach, kamen 17 Schüler ums Leben, 14 weitere wurden schwer verletzt.

Es wurde mitgeteilt, dass das Feuer in der Schule, in der 824 Schüler als Internatsschüler untergebracht sind, ausbrach, während die Schüler schliefen.

Bereits im Jahr 2017 waren bei einem Schulbrand in Kenia 9 Schüler ums Leben gekommen.