Kommentar der schwedischen Nachrichtenagentur zur Konya-Ebene: 'Schritt für Schritt in den Tod'

Ein Bericht in der schwedischen Presse weist auf die zunehmende Zahl von Erdfällen in der Konya-Ebene hin und warnt davor, dass die Klimakrise zu einem rasanten Anstieg dieser Einstürze führen könnte, was die Sicherheit der Bevölkerung bedroht.

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Einem Bericht der schwedischen Presse zufolge könnte die Entstehung neuer Erdfälle in der Konya-Ebene durch den klimabedingten Temperaturanstieg in der Region beschleunigt werden. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, dass bereits mehr als 2600 Erdfälle in der Region entstanden sind, und es wird vor einer Bedrohung für Siedlungsgebiete gewarnt.

Die offizielle schwedische Nachrichtenagentur SVT berichtete über die Erdfälle in der Konya-Ebene. In dem Beitrag wird auf die Entstehung der Erdfälle aufmerksam gemacht und erklärt: 'In Konya mit seinen trockenen und kalkhaltigen Böden gibt es seit Jahrhunderten Erdfälle. Doch in letzter Zeit nimmt diese Zahl in besorgniserregendem Maße zu, und viele Experten warnen davor, dass die steigenden klimatischen Temperaturen die Anzahl der Erdfälle weiter erhöhen könnten.'

In dem SVT-Bericht kommt Valentin Troll, Professor für Petrologie an der Universität Uppsala, zu Wort und warnt davor, dass die zunehmende Trockenheit die Bildung neuer Erdfälle auslösen könnte.

Der Bericht besagt zudem, dass insbesondere dicht besiedelte Gebiete bedroht seien.

In dem Artikel heißt es: 'Die Erdfälle rücken Industrie- und Wohngebieten immer näher. In der Bevölkerung wächst die Angst vor einem schweren Unglück.'

Darüber hinaus zitierte SVT den Landwirt Yiğit Aksel aus Konya mit den Worten: 'Wann immer jemand aufs Feld geht, um zu arbeiten, nimmt er jemanden mit, aus Angst, dass etwas passieren könnte.'