Schwere Vorwürfe der Opposition gegen Netanjahu in Israel! 'Um der Verantwortung zu entgehen...'

Eine israelische Oppositionsbewegung beschuldigt Premierminister Benjamin Netanjahu, Beweise und Dokumente zu vernichten, um sich der Verantwortung für die von der Hamas am 7. Oktober gestartete Operation Al-Aqsa-Flut zu entziehen.

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Die Bewegung für zivile Demokratie, die bei den Protesten gegen Netanjahu aktiv ist, hat einen Brief an die israelische Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara gesendet.

In dem auf der Facebook-Seite der Bewegung veröffentlichten Schreiben wurde die Al-Aqsa-Flut als "ein völliges nachrichtendienstliches und operatives Überraschungsmoment" bezeichnet.

In dem Brief wurde zum Ausdruck gebracht, dass "der schwere Schock, der am Schwarzen Samstag (7. Oktober) alle israelischen Bürger traf, Netanjahu nicht davon abhält, sich seiner Verantwortung zu entziehen".

Es wurde behauptet, dass "Netanjahu begonnen hat, Beweise zu löschen, Dokumente zu verbrennen, Aufzeichnungen zu untersagen und verschiedene Maßnahmen zu ergreifen, um die Arbeit eines zukünftigen Untersuchungsausschusses zu erschweren".

In dem Brief, in dem es heißt, dass Israels Theorie bezüglich der Hamas vollständig zusammengebrochen sei, wurde die Generalstaatsanwältin Baharav-Miara aufgefordert, unverzüglich einzugreifen, um die Vernichtung von Dokumenten zu verhindern, bereits verbrannte oder gelöschte Unterlagen zu sichern und den Schutz der Informationen vor und nach dem Hamas-Angriff sicherzustellen.

Von Netanjahu liegt bisher keine Stellungnahme zu den genannten Vorwürfen vor.

Während israelische Sicherheitsbeamte und Politiker einräumten, den Angriff nicht vorhergesehen zu haben, und die Verantwortung übernahmen, hat Netanjahu bisher keine Erklärung abgegeben, in der er eine Verantwortung für den Hamas-Angriff einräumt.