Selenskyj appelliert an Verbündete: 'Russland muss mit Langstreckenraketen angegriffen werden'
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat dazu aufgerufen, den Druck auf Moskau zu erhöhen, und gefordert, dass westliche Verbündete den Einsatz von Langstreckenwaffen gegen Ziele in Russland erlauben sollten.
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12PUNTO AUSLANDSREDAKTION
Wolodymyr Selenskyj forderte am Freitag bei seiner Rede auf dem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe (UDCG) auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland seine westlichen Verbündeten dazu auf, der Ukraine den Einsatz von Langstreckenraketen gegen Ziele innerhalb Russlands zu gestatten und den Druck auf Moskau zu erhöhen, um den Krieg zu beenden.
In seiner Ansprache beim UDCG-Treffen sagte Selenskyj: 'Wir müssen über diese Langstreckenfähigkeiten verfügen, nicht nur auf dem besetzten ukrainischen Territorium, sondern auch auf russischem Boden, damit Russland motiviert wird, nach Frieden zu suchen.' Er fügte hinzu: 'Russland muss mit Langstreckenraketen angegriffen werden.'
In seiner Rede betonte Selenskyj zudem: 'Wir müssen dafür sorgen, dass die russischen Städte und sogar die russischen Soldaten darüber nachdenken, was sie brauchen: Frieden oder Putin?'
Die USA haben der Ukraine zusätzliche Militärhilfe in Höhe von 250 Millionen Dollar zugesagt. Diese Entscheidung wurde von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin während des UDCG-Treffens (informell auch als Ramstein-Gruppe bekannt) bekannt gegeben.
Das UDCG-Treffen bringt regelmäßig Vertreter von etwa 50 Ländern zusammen, die die Ukraine seit Beginn der umfassenden russischen Invasion im Februar 2022 mit Waffen versorgen.
US-Verteidigungsminister Austin erklärte bei dem Treffen, dass der steigende Munitionsbedarf der Ukraine gedeckt werde, um mit dem Tempo des Krieges Schritt zu halten. Zudem betonte Austin, dass die Waffenkapazitäten der Ukraine weiter ausgebaut werden sollen.