Selenskyj: Putin kann aus diesem Krieg nicht aussteigen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der russische Präsident Wladimir Putin wolle den Krieg fortsetzen, und betonte: "Putin kann aus diesem Krieg nicht aussteigen, denn dann bliebe ihm nichts mehr."
İHA
In einer schriftlichen Erklärung auf seinem Social-Media-Kanal äußerte sich Selenskyj zu dem 30-tägigen Waffenstillstandsvorschlag der USA zur Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges.
Selenskyj erinnerte daran, dass die Ukraine den von den USA auf dem Treffen in der saudi-arabischen Stadt Dschidda unterbreiteten Vorschlag für einen "30-tägigen sofortigen Waffenstillstand" akzeptiert habe, und erklärte, dies könne ein wichtiger Schritt zur Beendigung des Krieges sein.
Mit Blick auf die gestrigen Äußerungen Putins zu diesem Vorschlag betonte Selenskyj, dass Putin bestimmte Bedingungen gestellt habe, und sagte: "Er will keinen Waffenstillstand. Er braucht den Krieg. Das war schon immer klar, und das ist es jetzt auch."
Selenskyj, der forderte, dass die USA Druck auf Russland ausüben sollten, bewertete die Situation wie folgt: "Putin wird den Krieg nicht von sich aus beenden, aber die Macht Amerikas reicht aus, um ihn dazu zu zwingen."
Der ukrainische Präsident argumentierte, dass der russische Staatschef Putin "alles in seiner Macht Stehende" tue, damit die Diplomatie zur Beendigung des Krieges "scheitert", und fügte hinzu: "Putin kann aus diesem Krieg nicht aussteigen, denn dann bliebe ihm nichts mehr."
Selenskyj wies darauf hin, dass Putin bereits zuvor versucht habe, den Verhandlungsprozess bei den Minsker Gesprächen bewusst in die Länge zu ziehen, und erklärte: "Jede Bedingung, die Putin stellt, ist nichts weiter als ein Versuch, jede Art von Diplomatie zu blockieren. So arbeitet Russland."
Selenskyj betonte, dass sie bereit seien, effektiv und schnell mit der US-Seite zusammenzuarbeiten, um einen Waffenstillstand zu erreichen, und hielt fest:
"Wir wollen keine Kriegsspiele spielen. Jeder Tag des Krieges bedeutet den Verlust von Menschenleben, und das ist das Wertvollste, was wir haben."