Selenskyj: Russische Drohne in rumänischen Luftraum eingedrungen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass eine russische Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen sei und sich 50 Minuten lang im NATO-Luftraum aufgehalten habe.
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Selenskyj gab bekannt, dass aufgrund der in den rumänischen Luftraum eingedrungenen Drohne Flugzeuge der rumänischen Luftwaffe aufgestiegen seien.
Nach vorliegenden Daten sei die Drohne bis zu 10 Kilometer tief in den rumänischen Luftraum eingedrungen, so Selenskyj, der betonte, dass es sich bei diesem Vorfall weder um einen Zufall noch um einen Fehler handeln könne.
Der ukrainische Präsident sagte: "Die russische Armee weiß genau, wohin ihre Drohnen fliegen und wie lange sie in der Luft operieren können. Die Routen werden immer berechnet."
Selenskyj forderte präventive Maßnahmen zur Verhinderung solcher Verletzungen und wies auf die Notwendigkeit weiterer Sanktionen hin.
WAS WAR PASSIERT?
Zuletzt war berichtet worden, dass russische Drohnen den polnischen Luftraum verletzt hätten.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte in einer Stellungnahme zu dem Vorfall gesagt: "Was bedeutet es, dass Russland mit Drohnen den polnischen Luftraum verletzt? Hier geht es los."
NATO-Generalsekretär Mark Rutte kündigte gestern eine neue Mission namens "Eastern Vigil" an, um die Ostflanke der NATO zu stärken.
Auch aus Europa gab es Reaktionen auf die besagte Verletzung. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete den Vorfall als vorsätzlich und sagte: "Diese unbemannten Luftfahrzeuge wurden ganz offensichtlich auf diese Route gelenkt."
Das französische Außenministerium reagierte ebenfalls auf den Vorfall, bestellte den russischen Botschafter ein und erklärte, dass die Verletzung inakzeptabel sei.