Sie bereiteten einen Anschlag vor: Anti-Terror-Einsatz mit Deutschland-Bezug in Dänemark und den Niederlanden

Bei Einsätzen am Morgen des 14. Dezember 2023 wurden insgesamt vier Personen unter Terrorverdacht festgenommen, drei davon in Dänemark und eine in den Niederlanden.

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In einer Erklärung der dänischen Polizei und des Geheimdienstes PET nach den zeitgleichen Einsätzen wurde mitgeteilt, dass die festgenommenen Personen Verbindungen zu radikalislamistischen Gruppen hätten und einen Terroranschlag vorbereitet hätten. Unter den Festgenommenen befinden sich auch Staatsbürger aus Dänemark und den Niederlanden.

Der 57-jährige männliche Verdächtige, der bei einer Operation in der niederländischen Stadt Rotterdam festgenommen wurde, wurde auf Ersuchen der deutschen Behörden im Rahmen der Ermittlungen des Generalbundesanwalts festgenommen.

Die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe teilte mit, dass dieser Fall mit den drei Festnahmen in Berlin in Verbindung stehe. 

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sagte: "Wir beobachten seit vielen Jahren, dass es Menschen gibt, die in Dänemark leben und uns, unserer Demokratie, unserer Freiheit und der dänischen Gesellschaft feindlich gegenüberstehen" und betonte, dass diese Razzien zeigten, wie ernst die Terrorbedrohung in Dänemark sei. Der dänische Geheimdienst PET stufte die Terrorbedrohung im Land als "kritisch" ein. Diese Einstufung entspricht der vierten Stufe auf einer fünfstufigen Skala.