Sie werden die von Israel gekauften Raketen an der türkischen Grenze stationieren
Griechenland bereitet sich darauf vor, die von Israel beschafften Spike-NLOS-Raketensysteme auf den Ägäisinseln und an der türkischen Grenze zu stationieren. Diese Entwicklung gilt als ein Schritt, der das militärische Gleichgewicht in der Region beeinflussen könnte.
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Griechenland hat damit begonnen, die aus Israel bezogenen Langstrecken-Raketensysteme vom Typ Spike NLOS in sein militärisches Inventar aufzunehmen. Berichten zufolge plant die Regierung in Athen, diese Systeme schrittweise auf den Ägäisinseln sowie entlang der Grenzlinie zum Meriç (Evros), die die Grenze zur Türkei bildet, zu stationieren. Dieser strategische Schachzug bringt eine bedeutende Transformation der Langstrecken-Angriffskapazitäten der griechischen Armee mit sich.
Die erste Gruppe von Personal, die die Spike-NLOS-Raketensysteme bedienen wird, durchläuft derzeit eine intensive Ausbildung in der Region Avlonas. Während das Ziel darin besteht, die ersten Batterien bis Ende des Sommers auf die Inseln zu verlegen, wird erwartet, dass alle bestellten Lieferungen bis Ende des Jahres in den Bestand der griechischen Landstreitkräfte übergehen.
Militärexperten weisen darauf hin, dass Spike NLOS im Gegensatz zu klassischen Panzerabwehrraketen durch den Austausch von Echtzeitdaten eine integrierte Kampffähigkeit bietet. Das System stellt nicht nur eine effektive Lösung gegen gepanzerte Fahrzeuge dar, sondern auch gegen Ziele von hoher Bedeutung wie Landungsschiffe, Kommandostellen und Radaranlagen.
Der griechische Generalstab betrachtet den Kauf dieser Raketensysteme nicht als bloße konventionelle Waffenbeschaffung, sondern als eines der Hauptelemente beim Aufbau eines umfassenden Netzwerks zur „Zugangsverweigerung (A2/AD)“ unter Ausnutzung der geografischen Struktur der Ägäisinseln. Die Fähigkeit von Spike NLOS, Ziele außerhalb des Sichtfeldes (NLOS) der Bediener präzise anzugreifen, ermöglicht den Einsatz der Raketenrampen, ohne dass diese an der Frontlinie einem direkten Risiko ausgesetzt sind.
Andererseits wird erwartet, dass das in Avlonas ausgebildete Kernteam von Bedienern eine Vorreiterrolle bei der Schaffung neuer taktischer Strukturen in den Grenzregionen einnehmen wird. Es wird davon ausgegangen, dass die Raketensysteme einen erheblichen Einfluss auf die militärische Architektur in der Region haben werden.
Während die türkisch-griechische Grenzlinie in der letzten Zeit Schauplatz sicherheitsrelevanter Entwicklungen zwischen den beiden Ländern war, werden die Schritte Griechenlands zur Erhöhung seiner Verteidigungskapazitäten mit diesen neuen Systemen aufmerksam verfolgt.