„Signalgate“-Krise in den USA weitet sich aus: Wird Trump diesen Namen entlassen?

Der „SignalGate“-Skandal in den USA weitet sich aus, nachdem eine Messaging-Gruppe mit hochrangigen Beamten enthüllt wurde. Trumps Entscheidung, den Nationalen Sicherheitsberater Mike Waltz nicht zu entlassen, sorgt für Diskussionen.

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Der „SignalGate“-Skandal, der in den USA und weltweit für großes Aufsehen sorgt, rückte durch die Aussagen des Redakteurs des Atlantic-Magazins, Jeffrey Goldberg, in den Mittelpunkt. Goldberg erklärte, er sei versehentlich in eine Signal-Messaging-Gruppe aufgenommen worden, der der US-Vizepräsident James David Vance, Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Nationale Sicherheitsberater Mike Waltz angehörten. Goldberg behauptete, dass in dieser Gruppe militärische Pläne für den Jemen diskutiert wurden, und teilte Screenshots der Nachrichten mit der Öffentlichkeit.

Goldberg betonte den Ernst der Lage mit den Worten: „US-Sicherheitsbeamte haben mich in einen Gruppenchat über bevorstehende militärische Angriffe im Jemen aufgenommen. Zuerst dachte ich nicht, dass es echt sei. Nach einer Weile begannen die Bomben zu fallen.“ Diese Erklärungen brachten die US-Regierung in eine schwierige Lage.

Trumps Nationaler Sicherheitsberater Mike Waltz

NEUE VORWÜRFE VON POLITICO

Laut einem Bericht von Politico haben hochrangige Beamte Präsident Trump empfohlen, Mike Waltz zu entlassen. Obwohl Trump zugab, dass Waltz einen Fehler gemacht habe, lehnte er diesen Vorschlag ab. Politico vermutet, dass Trump mit dieser Entscheidung vermeiden wollte, gegenüber der Opposition und einem Teil der Presse als fehlerhaft zu erscheinen.

Verteidigungsminister Pete Hegseth hingegen verteidigte sich damit, dass Goldberg keinerlei Kriegs- oder Angriffspläne gesehen habe, und beschuldigte die Medien, Täuschungen zu verbreiten. Diese Erklärung konnte die Öffentlichkeit jedoch nicht zufriedenstellen, und die Debatten dauern an.