Slowakischer Außenminister Blanar: Sanktionen zwingen Russland nicht zur Beendigung des Krieges
Der slowakische Außenminister Juraj Blanar erklärte, dass es für den Ukraine-Krieg keine militärische Lösung gebe, und rief zu Diplomatie mit Russland auf.
12punto
Der slowakische Minister für auswärtige und europäische Angelegenheiten, Juraj Blanar, sagte, dass die Sanktionen gegen Russland nicht die erhofften Ergebnisse erzielt hätten, um Moskau zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu zwingen.
Blanar betonte, man vertrete seit Beginn des Krieges die Ansicht, dass dieser nicht militärisch gelöst werden könne, und erklärte, dass der wirtschaftliche Druck nicht die erwartete Wirkung gezeigt habe. Der slowakische Minister äußerte, dass die fortgesetzte Lieferung von Waffen wie Mittel- und Langstreckenraketen an die Ukraine nicht zur Suche nach einer Lösung beitrage, sondern im Gegenteil zu einer weiteren Eskalation und Problemen in Europa führen werde.
In seiner Erklärung betonte Blanar die Bedeutung der Diplomatie und bewertete die Lage wie folgt: „Wir sagen von Anfang an, dass dieser Krieg keine militärische Lösung hat. Es zeigt sich, dass der wirtschaftliche Druck auf Russland nicht ausreicht, um es zur Beendigung des Krieges zu zwingen.“
Der slowakische Außenminister argumentierte zudem, dass die europäische Sicherheit nicht in einer Gleichung gewährleistet werden könne, die Russland ausschließe. Blanar sagte: „Wir müssen die Realität berücksichtigen und nach einer diplomatischen Lösung suchen. Diplomatie ist der einzige Weg, diesen Konflikt zu beenden.“
Blanar erklärte, dass auch die Europäische Union bei der Lösung des Konflikts in der Ukraine am Verhandlungstisch sitzen müsse. Er merkte an, dass die EU diejenige Seite sei, die die Ukraine mit dem Geld der Steuerzahler ihrer Mitgliedstaaten am stärksten unterstütze, dennoch aber nicht am Verhandlungstisch vertreten sei, und rief dazu auf, die Kommunikationskanäle mit Russland wieder zu öffnen.