So wurde ein Anführer einer kriminellen Vereinigung in Israel getötet: Die Momente sind auf Kamera

Yanis Yushvaev, der als Anführer einer kriminellen Vereinigung in Israel gilt, wurde bei einem bewaffneten Angriff am Ausgang einer Tankstelle getötet.

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Yanis Yushvaev, der als eine der führenden Persönlichkeiten der organisierten Kriminalität in Israel galt, kam bei einem bewaffneten Angriff am Ausgang einer Tankstelle ums Leben.

Auf den Aufnahmen der Überwachungskamera ist zu sehen, wie eine Person mit grauer Kapuze und Mütze Yushvaev und zwei Begleiter verfolgt, sich dann von hinten nähert und aus nächster Nähe das Feuer eröffnet. Der Angreifer konnte vom Tatort fliehen.


Wie Belaaz News berichtet, wird vermutet, dass der Angreifer eine Silikonmaske getragen haben könnte, um sein Gesicht zu verbergen. Rettungskräfte stellten am Tatort fest, dass Yushvaev keinen Puls und keine Atmung mehr hatte und schwere Verletzungen erlitten hatte, woraufhin sein Tod bestätigt wurde.

Es wurde berichtet, dass die israelische Polizei Yushvaev als „Chef einer in Blutfehden verwickelten kriminellen Bande“ bezeichnete. Yushvaev selbst hatte in der Vergangenheit stets behauptet, lediglich Restaurantbesitzer und ein „sehr bekannter“ Geschäftsmann zu sein.

Laut der Times of Israel wurde Yushvaev zuvor mehrfach wegen Verdachts auf Verbindungen zu bewaffneten Angriffen, Handgranatenanschlägen und Fahrzeugbrandstiftungen festgenommen, jedoch nie verurteilt. Er soll bereits vor etwa 10 Jahren einen ähnlichen Anschlag überlebt haben.

Yushvaev wurde etwa sechs Monate nach seiner Festnahme am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv bei seiner Rückkehr aus Moskau getötet. Im Jahr 2021 war Anklage gegen ihn erhoben worden, weil er einen Geschäftsmann mit dem Tod bedroht haben soll, falls dieser 1,1 Millionen Dollar nicht zahle.

Im Juni 2025 wurde Yushvaev wegen des Verdachts festgenommen, auf Häuser und Geschäfte in Or Akiva geschossen zu haben; laut Berichten der Jerusalem Post wurde er jedoch ohne Anklage wieder freigelassen.

In israelischen Medienberichten wurde behauptet, Yushvaev habe von seinem engsten Umfeld „absolute Loyalität“ erwartet und fast nie telefoniert, um Abhörversuchen zu entgehen. Eine Polizeiquelle hatte gegenüber Channel 12 im vergangenen Oktober erklärt: „Es ist schwierig, ihn zu verurteilen, und das ist frustrierend.“