Soziale-Medien-Verbot für unter 15-Jährige in Frankreich vom Parlament verabschiedet: Konten werden geschlossen
In Frankreich wurde eine Regelung zur Erhöhung der digitalen Sicherheit von Kindern vom Parlament verabschiedet. Mit dem neuen Gesetz wird der Zugang zu sozialen Medien für unter 15-Jährige eingeschränkt, zudem werden Beschränkungen für die Handynutzung an Schulen eingeführt.
12punto
In Frankreich wurde eine umfassende Regelung, die die Nutzung sozialer Medien für Kinder unter 15 Jahren verbietet, von der Nationalversammlung angenommen. Der Gesetzentwurf enthält nicht nur Bestimmungen zum Zugang zu digitalen Plattformen, sondern auch Einschränkungen für die Nutzung von Mobiltelefonen im schulischen Umfeld.
Es wird erwartet, dass die Regelung Mitte Februar auf die Tagesordnung des Senats kommt. Nach der Zustimmung des Senats und dem Abschluss der erforderlichen offiziellen Verfahren ist geplant, dass die neuen Regeln ab dem Schuljahr 2026 in Kraft treten. In diesem Rahmen ist vorgesehen, dass soziale Medienkonten, die als zu unter 15-Jährigen gehörig identifiziert werden, geschlossen werden.
Der französische Präsident Emmanuel Macron unterstützte die Entscheidung ebenfalls mit einem Beitrag in den sozialen Medien und wies auf die Bedeutung des Schutzes von Kindern im Online-Bereich hin.
DAS BEISPIEL AUSTRALIEN
Eine ähnliche Maßnahme wurde im vergangenen Jahr auch in Australien umgesetzt. Das Verbot sozialer Medien für unter 16-Jährige trat am 10. Dezember in Kraft; in den ersten Tagen wurde bekannt gegeben, dass Millionen von Konten geschlossen, suspendiert oder in ihrem Zugriff eingeschränkt wurden.