Spanien beendet das „Goldene Visum“-Programm

Gemäß dem Gesetz, das im vergangenen November von Senat und Parlament verabschiedet und am 3. Januar im Amtsblatt veröffentlicht wurde, endet das „Goldene Visum“-Programm zum 3. April.

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Mit dem Programm, das 2013 auf Beschluss der damaligen konservativen Regierung aufgrund der Wirtschaftskrise eingeführt wurde, erhielten Bürger aus Nicht-EU-Ländern ein „Goldenes Visum“, wenn sie Immobilien im Wert von mehr als 500.000 Euro erwarben oder Investitionen von über 1 Million Euro tätigten.

15.300 PERSONEN HABEN DAVON PROFITIERT

Statistiken zufolge haben bisher etwa 15.300 ausländische Investoren in Spanien von dem „Goldenen Visum“ Gebrauch gemacht.

Während 96 Prozent der Begünstigten dies durch den Erwerb von Immobilien erreichten, führten China, Russland, der Iran, die USA und Venezuela die Liste der ausländischen Staatsbürger an, die das Programm nutzten.

GRUND IST DIE WOHNUNGSKRISE

Unterdessen wurde mitgeteilt, dass diejenigen, die vor Inkrafttreten des Gesetzes einen Antrag gestellt haben, weiterhin von dem „Goldenen Visum“ profitieren können.

Die derzeitige linke Koalitionsregierung wollte das „Goldene Visum“-Programm aufgrund der Wohnungskrise, die das Land in den letzten Jahren erlebt hat und die die Kaufkraft der Spanier geschwächt hat, beenden.