Spanien bestellt israelischen Botschafter ins Außenministerium ein

Spanien hat den israelischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt, nachdem Israel Aktivisten der „Globalen Sumud-Flottille“ schlecht behandelt hatte. Griechenland hat unterdessen eine Protestnote an Israel übermittelt.

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Die Reaktionen auf die Misshandlung von Aktivisten, die von Israel im Rahmen der „Globalen Sumud-Flottille“ festgehalten wurden, halten an. Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares erklärte, dass der israelische Botschafter in Madrid ins Außenministerium einbestellt wurde. Dieser Schritt sei eine Reaktion auf die „monströse, würdelose und erniedrigende“ Behandlung der Spanier und anderer Mitglieder der Flottille durch den rechtsextremen israelischen Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir. Albares forderte zudem die sofortige Freilassung der Aktivisten sowie eine Entschuldigung der israelischen Regierung.

Griechenland übermittelt Protestnote an Israel

In einer Erklärung des griechischen Außenministeriums hieß es: „Das Verhalten des israelischen Ministers für nationale Sicherheit gegenüber den Bürgern, die an der Globalen Sumud-Flottille teilgenommen haben, ist inakzeptabel und muss entschieden verurteilt werden.“

In der Erklärung wurde zudem betont, dass Israel dazu aufgefordert wurde, die inhaftierten griechischen Staatsbürger „umgehend freizulassen“, und dass auf Anweisung von Außenminister Giorgos Gerapetritis eine offizielle Protestnote übermittelt wurde.

Deutschland und Großbritannien verurteilen Israel

Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, bezeichnete die Behandlung der Aktivisten als „völlig inakzeptabel“ und sagte: „Es ist positiv zu sehen, dass viele israelische Beamte, einschließlich des Außenministers, das Verhalten von Minister Ben-Gvir gegenüber den Gefangenen klar verurteilt haben. Dieses Verhalten ist völlig inakzeptabel und steht nicht im Einklang mit den Grundwerten unserer Länder.“

Die britische Innenministerin Yvette Cooper erklärte, sie sei „wirklich entsetzt“ über die Bilder und teilte mit, dass man mit den Familien einiger betroffener britischer Staatsbürger in Kontakt stehe und konsularische Unterstützung leiste. Cooper sagte: „Wir haben von den israelischen Behörden eine Erklärung gefordert und sie deutlich an ihre Verpflichtungen erinnert, die Rechte unserer Bürger und aller an dem Vorfall beteiligten Personen zu schützen.“