Spanien: Fast alle irregulären Migranten, die nach Ceuta gelangten, sind nach Marokko zurückgekehrt
Der spanische Außenminister Albares erklärte, dass fast alle irregulären Migranten, die nach Ceuta gelangten, nach Marokko zurückgekehrt seien.
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Der spanische Außenminister Jose Manuel Albares hat eine Erklärung zu den irregulären Migranten abgegeben, die von Marokko aus in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika gelangt waren. In einem Beitrag auf seinem Social-Media-Kanal teilte Albares mit, dass „fast alle“ Personen, die in das Gebiet eingedrungen waren, nach Marokko zurückgekehrt seien.
Albares betonte, dass bei der Überreise von Ceuta und Melilla auf das spanische Festland Polizeikontrollen und Identitätsfeststellungen zwingend erforderlich seien. Der Minister reagierte auch auf Diskussionen über die Sicherheit des Schengen-Raums und erklärte: „Es ist nicht möglich, von Ceuta und Melilla ohne polizeiliche Identitätsprüfung auf das spanische Festland zu gelangen. Die Integrität des Schengen-Raums ist vollständig gewährleistet. Beenden Sie die bewusste Verbreitung von Desinformation.“
UNTERSTÜTZUNG AUS BRÜSSEL FÜR MADRID
Auch Magnus Brunner, EU-Kommissar für Inneres und Migration, äußerte sich auf seinem Social-Media-Kanal zu dem Thema. Brunner erklärte, er habe mit Albares telefoniert und der spanische Minister habe ihm mitgeteilt, dass infolge der durchgeführten Maßnahmen fast alle irregulären Migranten, die nach Ceuta gelangt waren, nach Marokko zurückgekehrt seien.
Brunner betonte, dass nicht eine einzige Person auf das europäische Festland gelangt sei. Er erklärte, man stehe mit den Ministern in ganz Europa in Kontakt und fügte hinzu: „Wir werden unseren engen Austausch fortsetzen und stehen mit den Ministern in ganz Europa in Verbindung.“
Ceuta und Melilla stehen aufgrund ihres Status als spanische Gebiete in Nordafrika häufig im Zusammenhang mit der Grenzverwaltung der Europäischen Union und irregulärer Migration in der Diskussion. Die jüngsten Erklärungen konzentrierten sich auf die Botschaft, dass sich die Übertritte nicht auf das spanische Festland ausgeweitet haben und die Schengen-Ordnung nicht beeinträchtigt wurde.