Spanien ruft Botschafter aus Tel Aviv zurück

Spanien hat beschlossen, seinen Botschafter in Tel Aviv, Israel, abzuberufen.

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Die spanische Regierung hat beschlossen, ihren Botschafter in Israel abzuberufen und damit eine bemerkenswerte Änderung in den diplomatischen Beziehungen in der Region vollzogen. Nach dieser Entscheidung wurde die Leitung der spanischen Vertretung in Tel Aviv vorübergehend einem Geschäftsträger übertragen.

KLARE HALTUNG SPANIENS GEGEN DEN KRIEG

Die Regierung in Madrid gehört zu den führenden Ländern, die sich offen gegen die von den USA und Israel durchgeführten Militäroperationen gegen den Iran aussprechen. Ministerpräsident Pedro Sanchez betonte in seinen jüngsten Erklärungen wiederholt, dass er die Haltung Israels und der USA aus völkerrechtlicher Sicht kritisiere.

Spanien bekräftigte insbesondere, dass es die Nutzung seiner Militärstützpunkte für Aktionen im Nahen Osten nicht gestatten werde, und erklärte, dass die derzeitige Politik gegen das Völkerrecht verstoße.

SPANNUNGEN ZWISCHEN WASHINGTON UND MADRID

US-Präsident Donald Trump widersprach der Entscheidung Spaniens bezüglich der Stützpunkte und äußerte sich wie folgt:

„Spanien sagte, wir könnten ihre Stützpunkte nicht nutzen, das stimmt nicht. Wenn wir wollen, können wir ihre Stützpunkte nutzen. Niemand kann uns vorschreiben, die Stützpunkte nicht zu nutzen. Spanien befindet sich derzeit in einer schrecklichen Lage.“

Als Reaktion darauf unterstrich Ministerpräsident Sanchez die außenpolitische Linie Spaniens und gab eine klare Antwort:

„Die Position Spaniens ist eindeutig. Sie ist dieselbe wie in der Ukraine und in Gaza. Nein zur Verletzung des Völkerrechts. Die Probleme der Welt können nicht allein durch Bombenabwürfe gelöst werden. Fehler der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen. Die Zusammenfassung unserer Position lautet: Nein zum Krieg.“