Spannungen beim Nachbarn halten an: Todesopfer im Iran übersteigen 6.000, Zahl der Festnahmen nähert sich 42.000

Während die durch die Wirtschaftskrise ausgelösten Proteste im Iran den 30. Tag überschritten haben, ist die Zahl der Todesopfer auf 6.126 gestiegen. Die in den USA ansässige Nachrichtenagentur für iranische Menschenrechtsaktivisten (HRANA) gab bekannt, dass im Rahmen der landesweiten Proteste bisher 41.880 Personen festgenommen wurden.

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Die in den USA ansässige Nachrichtenagentur für iranische Menschenrechtsaktivisten (HRANA) berichtete, dass die Zahl der Todesopfer bei den Demonstrationen, die nach den wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Iran begannen, 6.126 erreicht hat.

ZAHL DER FESTNAHMEN NÄHERT SICH 42.000

Den von HRANA geteilten Daten zufolge wurden während der in verschiedenen Regionen des Landes andauernden Proteste insgesamt 41.880 Personen festgenommen. Bei den Vorfällen kamen 6.126 Menschen ums Leben, darunter 214 Sicherheitskräfte. Die Agentur hatte in einer Erklärung am Vortag die Zahl der Todesopfer mit 5.848 angegeben.

WAS WAR GESCHEHEN?

Nachdem die Landeswährung am 28. Dezember 2025 gegenüber Fremdwährungen rapide an Wert verloren hatte und sich die wirtschaftlichen Probleme verschärften, begannen im Iran Proteste unter der Führung der Händler des Großen Basars in Teheran, die sich in kurzer Zeit auf das ganze Land ausweiteten.

Nachdem sich die Demonstrationen in der Hauptstadt Teheran am 8. Januar verschärft hatten, verhängten die Behörden aufgrund der Vorfälle Beschränkungen für den Internetzugang.

In einer Erklärung der iranischen Stiftung für Märtyrer und Veteranen vom 21. Januar, die sich auf Daten des Instituts für Rechtsmedizin stützte, wurde bekannt gegeben, dass während der Proteste 3.117 Menschen, einschließlich Sicherheitskräften und Zivilisten, ihr Leben verloren hatten.

Während angegeben wurde, dass 2.427 dieser Personen Sicherheitskräfte und Zivilisten seien, die von „bewaffneten Terrorgruppen“ getötet wurden, wurden zu den restlichen 690 Personen keine Details mitgeteilt.

Trotz der Erklärungen, dass die Demonstrationen beendet seien, aktualisiert die im US-Bundesstaat Virginia ansässige HRANA weiterhin die Zahlen der Toten und Festgenommenen, wobei sie behauptet, dass neue Fälle bestätigt wurden.