Spannungen im Nahen Osten nehmen zu: Iran präsentiert neue Waffen und sendet 'Einheitsbotschaft' gegen Israel
Bei einer Militärparade in der Hauptstadt Teheran präsentierte der Iran neue ballistische Raketen und unbemannte Luftfahrzeuge. An der Zeremonie nahmen Präsident Masud Peseschkian und hochrangige Militärvertreter teil.
İHA
Anlässlich des 44. Jahrestages des Iran-Irak-Krieges fand in Teheran eine groß angelegte Militärparade statt. Bei der Zeremonie vor dem Mausoleum von Imam Khomeini waren neben Präsident Masud Peseschkian auch hochrangige Militärvertreter anwesend. Während der Parade wurden neben zwei neuen iranischen Waffensystemen auch 23 ballistische Raketen, unbemannte Luftfahrzeuge und gepanzerte Fahrzeuge zur Schau gestellt.
Bei der Zeremonie wurde erstmals die flüssigkeitsbetriebene ballistische Rakete namens 'Dschihad' der Revolutionsgarden mit einer Reichweite von tausend Kilometern der Öffentlichkeit präsentiert. Zudem zählte die Kamikaze-Drohne 'Schahid 136B' zu den bemerkenswerten Elementen der Parade.
Der iranische Präsident Masud Peseschkian appellierte an die islamischen Länder und erklärte: 'Wenn wir uns an den Händen halten und vereint sind, kann das israelische Regime seine Verbrechen nicht länger fortsetzen.'
Der iranische Präsident Masud Peseschkian
PESESCHKIAN SENDET 'ABSCHRECKUNGSBOTSCHAFT'
Der iranische Präsident verwies auf die neuen Waffen und betonte, dass dank ihrer 'Abschreckungskraft' niemand es wagen werde, ihr Land anzugreifen.
In seiner Rede bei der Zeremonie äußerte sich Peseschkian wie folgt:
'Dank der Abschreckungskraft des Iran wird es niemand wagen, dieses Land anzugreifen. Die militärischen Errungenschaften unserer Streitkräfte sind das Ergebnis davon. Während der Zeit der heiligen Verteidigung (Iran-Irak-Krieg) haben unsere Revolutionsgarden und unsere Streitkräfte durch die Solidarität der Luft-, See- und Landeinheiten nicht zugelassen, dass unser Land vom Feind besetzt wird. Heute haben wir dank unserer Streitkräfte, unserer Wissenschaftler und unserer Intellektuellen die Stärke erreicht, unseren Waffenbedarf nicht mehr aus dem Ausland decken zu müssen.'
'WIR KÖNNEN FRIEDEN UND SICHERHEIT IN DER REGION GEWÄHRLEISTEN'
Mit Blick auf die Angriffe Israels auf Palästina und den Libanon erklärte Peseschkian, dass sie sich für Frieden und Sicherheit im Nahen Osten einsetzen würden. Der iranische Staatschef richtete zudem eine Botschaft an Israel und betonte, dass sie 'Aggressionen nicht länger tolerieren' würden.
Peseschkian sagte in seiner Rede:
'Wir können nicht nur in unserem eigenen Land, sondern auch in Zusammenarbeit mit islamischen Ländern Frieden und Sicherheit in der Region gewährleisten. Durch diese Zusammenarbeit mit den islamischen Ländern können wir die Verbrechen des besetzenden israelischen Regimes stoppen, das Zivilisten, Frauen und Kinder massakriert. Wenn wir uns an den Händen halten und vereint sind, kann das israelische Regime seine Verbrechen nicht länger fortsetzen.'