Spannungen in der Region hoch: USA haben iranisches Kriegsschiff getroffen
Infolge einer gemeinsamen Militäroperation der USA und Israels wurde ein Kriegsschiff der iranischen Marine im Golf von Oman getroffen.
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Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab bekannt, dass im Rahmen einer am 28. Februar gestarteten Operation ein iranisches Kriegsschiff in einem Hafen bei Tschabahar im Golf von Oman ins Visier genommen wurde. Satellitenbilder zeigten, dass das Schiff schwer getroffen wurde und erhebliche Schäden erlitt.
Auf den nach dem Zusammenstoß veröffentlichten Satellitenfotos war dichter Rauch zu sehen, der aus dem Kriegsschiff aufstieg, das am iranischen Marinestützpunkt Konarak festgemacht hatte. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bilder auf das Ausmaß der Schäden am Schiff hindeuten.
Hinsichtlich der genauen Informationen über das Schiff gibt es einige Unklarheiten. Analysen führten zu unterschiedlichen Interpretationen darüber, ob es sich bei dem getroffenen Schiff um die Jamaran- oder die Alvand-Klasse handelt. Militärexperten erklären, dass die vorliegenden Satellitendaten nicht ausreichen, um die Klasse des Schiffes zweifelsfrei zu bestimmen.
Das US-Zentralkommando teilte mit, dass im Rahmen der als „Operation Epic Fury“ bezeichneten Militäraktion drei amerikanische Soldaten ums Leben kamen und fünf weitere schwer verletzt wurden. In der Erklärung wurde zudem vermerkt, dass einige Militärangehörige mit leichten Verletzungen behandelt wurden und Vorbereitungen für ihre Rückkehr in den Dienst getroffen werden.
Während CENTCOM darauf hinwies, dass sich der Verlauf der Operation ständig ändere, kündigte das Kommando an, dass die Identitäten der verstorbenen Soldaten erst nach offizieller Benachrichtigung ihrer Familien öffentlich bekannt gegeben würden.
WAS WAR GESCHEHEN?
Die USA und Israel hatten am 28. Februar eine umfassende Militäroperation gegen den Iran gestartet, während die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington noch andauerten. Der Iran wiederum hatte Vergeltungsschläge nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen US-Stützpunkte in Ländern wie Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain durchgeführt.
Während der Angriffe waren zahlreiche hochrangige Beamte, allen voran der iranische Führer Ali Chamenei, ums Leben gekommen. Der Iranische Rote Halbmond hatte erklärt, dass bei den Bombardierungen im Land 201 Menschen getötet und 747 weitere verletzt wurden.
Dieser jüngste Marineeinsatz hat die Sorgen vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts in der Region verstärkt.