Spannungen um Charlie Kirk im Europäischen Parlament

Im Europäischen Parlament (EP) sorgte eine geplante einminütige Schweigeminute für den in den USA bei einem Attentat getöteten rechten Aktivisten Charlie Kirk für Spannungen.

12punto

Rechte Abgeordnete des Europäischen Parlaments reagierten mit lautem Klopfen auf die Tische auf die Verhinderung der für Kirk geplanten Schweigeminute.

Im Europäischen Parlament sorgte eine geplante einminütige Schweigeminute für den rechten Aktivisten Charlie Kirk, einen bekannten Unterstützer des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der gestern in den USA bei einem Attentat ums Leben kam, für Spannungen.

Ein Sprecher des EP erklärte, dass Schweigeminuten bei der Eröffnung der Plenarsitzung durch den Präsidenten angekündigt werden und sagte: „Wenn es den Wunsch nach einer einminütigen Schweigeminute gibt, muss dieser Antrag von einer politischen Fraktion kommen und bei der Eröffnung der Sitzung gestellt werden. Sollte ein solcher Antrag vorliegen, kann dies natürlich im Oktober nachgeholt werden.“

Der Sprecher teilte mit, dass dem Abgeordneten der rechten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR), Charlie Weimers, vor der Abstimmungssitzung erlaubt worden sei, eine Erklärung zum Anschlag auf Kirk abzugeben. Weimers habe jedoch versucht, die verbleibende Zeit seiner Rede für eine Schweigeminute zu nutzen, was von der die Sitzung leitenden EP-Vizepräsidentin Katarina Barley unterbunden wurde.

Der Sprecher erklärte, dass rechte Gruppen im Parlament nach der Verhinderung der Schweigeminute aus Protest gegen die Situation auf ihre Tische schlugen und lautstark ihren Unmut äußerten.